Statement

Trump spricht von Attentat: "Das nehme ich an"

US-Präsident Donald Trump ist eigenen Angaben zufolge neuerlich einem Anschlag auf sein Leben entkommen.  

"Das nehme ich an", sagte Trump am Samstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus auf die Frage, ob er die Zielscheibe des beim Dinner der White-House-Korrespondenten überwältigten Schützen gewesen sei. Der Mann habe mehrere Waffen gehabt und wollte töten, erklärte Trump. Allerdings sei aber sehr weit von ihm entfernt gewesen, fügte der Präsident hinzu.

Der mit einer kugelsicheren Weste Mann habe am Veranstaltungsort einen Sicherheitskontrollpunkt gestürmt und dabei einen Beamten verletzt, berichtete Trump. Der Präsident trat in Abendgarderobe im Presseraum des Weißen Hauses auf. Mit 2.600 Gästen hatte er an der prestigereichen Veranstaltung der Presseleute des Weißen Hauses in einem Washingtoner Hotel teilgenommen, als die Schüsse fielen und er gemeinsam mit weiteren hochrangigen Regierungsvertretern in Sicherheit gebracht wurde.

"Einsamer Wolf"

Bei der Pressekonferenz lobte Trump demonstrativ die Arbeit des Secret Service. Zu den Hintergründen des Schützen sagte er, dass es sich vermutlich um einen "einsamen Wolf" gehandelt habe. Er glaube auch nicht, dass der Schussangriff einen Bezug zum Iran-Krieg habe. Zugleich betonte er, dass er sich nicht vom Kurs gegenüber dem Iran abbringen lasse. "Das wird mich nicht davon abhalten, im Iran-Krieg zu siegen".

Festnahme des Schützen 

Trump bestätigte rund eine Stunde nach dem Vorfall die Festnahme des Schützen. "Was für ein Abend in D.C. Der Secret Service und die Strafverfolgungsbehörden haben hervorragende Arbeit geleistet", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Trump hatte sich zunächst dafür ausgesprochen, "dass die Show weitergeht".

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