Jo Biden, Oleksander Turchinov

Bei seinem Kiew-Besuch

US-Vize Joe Biden sichert Ukraine Hilfe zu

USA legt zudem "Beweise" für russische Militärs im Osten vor.

US-Vizepräsident Joe Biden hat der Ukraine bei seinem Besuch in Kiew die Hilfe der USA zugesichert. Die USA seien bereit, die Wirtschaft zu unterstützen, sagte Biden vor Parlamentariern am Dienstag in der ukrainischen Hauptstadt. Zugleich müsste die Ukraine jedoch "den Krebs der Korruption" bekämpfen, mahnte der US-Politiker.

Die anstehende Präsidentenwahl am 25. Mai sei die wichtigste in der Geschichte des Landes, fügte Biden hinzu. Die Regierung in Washington wolle der Führung beim Aufbau einer vereinten Ukraine helfen. Auch gebe es seiner Meinung nach keinen Grund, warum Kiew nicht energieunabhängig werden könne - allerdings werde dies Zeit benötigen. Biden ist der bisher ranghöchste US-Politiker, der seit Ausbruch der Krise in das Land reist.

USA hat "Fotobeweise" für russische Militärpräsenz
Zuvor sorgten die USA mit "Beweisen" für russische Militärs im Osten der Ukraine für Aufregung.  Die USA haben am Montag (Ortszeit) mehrere Fotos präsentiert, die nach Angaben Washingtons "Beweise" dafür sind, dass einige der bewaffneten Kämpfer in der Ostukraine in Wahrheit russische Militärs oder Offiziere des russischen Geheimdienstes sind. Die Fotos seien von der Regierung in Kiew übergeben worden, sagte US-Außenamtssprecherin Jen Psaki.

Aber auch mehrere in internationalen Medien oder im Kurznachrichtendienst Twitter veröffentliche Fotos seien "weitere Beweise für die Verbindung zwischen Russland und den bewaffneten Milizen in der Ostukraine". Die USA werfen Russland vor, in die Unruhen in der Ostukraine verwickelt zu sein und diese anzuheizen. Moskau weist diese Vorwürfe strikt zurück.

Fotoserie veröffentlicht
Nun veröffentlichten die USA unter anderem eine von der Ukraine übergebene Fotoserie, auf der zunächst ein Mann mit den Abzeichen der russischen Spezialeinheiten 2008 in Georgien zu sehen ist. Damals war es zu einem fünftägigen Krieg zwischen Russland und Georgien gekommen. Der offenbar selbe Mann ist zudem auf einem vor kurzem aufgenommenen Foto von der Erstürmung der Polizeistation im ukrainischen Kramatorsk durch pro-russische Kräfte zu sehen. Auch auf einem Foto aus Slawjansk scheint der Mann zu sehen zu sein.


 

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