Oscar-Favorit macht viel Profit

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© Constantin

Oscar-Favorit macht viel Profit

Auf den ersten Blick wirkt das Resultat bescheiden. Das für zwölf Oscars nominierte Royals-Drama The King' s Speech reihte sich beim Start nur auf Rang fünf der heimischen Kino-Charts ein - hinter Blockbuster-Komödien wie Freundschaft plus (mit Natalie Portman) oder Kokowääh (mit Til Schweiger).

Diashow The King's Speech
Oscar-Favorit mit Colin Firt

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Doch der Eindruck täuscht. The King' s Speech läuft als anspruchsvoller Cineasten-Film nur in 30 Kinosälen. Die sind voll: Pro Kino wurden am Wochenende Tickets um 5. 686 Euro verkauft. Damit liegt das Königsdrama meilenweit vor dem in 78 Kinos gespielten Zweitplatzierten Freundschaft plus (3. 921 Euro).

Profit

Im Verhältnis zwischen Kosten und Ertrag ist The King' s Speech längst ein Megahit. Das Produktionsbudget war mit 15 Mio. Dollar für Hollywood-Verhältnisse lächerlich niedrig. Mit weltweiten Einnahmen von 209, 3 Mio. Dollar hat das Werk bereits das 14-Fache dieser Summe eingespielt - da geht jedem Produzenten das Herz auf.

Royals
"Es ist eine goldene Regel: Die Royals langweilen nie", kommentiert Colin Firth, der als Darsteller des stotternden Briten-Königs George VI. turmhoher Oscar-Favorit ist, den Publikumserfolg. Beim Berlinale-Interview blieb er aber, nach seinen Oscar-Erwartungen befragt, stumm wie der sprachgestörte George. Der vielseitige Mr. Firth (Bridget Jones, Mamma Mia!, A Single Man) sprach lieber über seine Rolle.

Respekt
"Ich wusste, dass George das Sprachproblem hatte und dass er deshalb nicht König werden wollte", sagt Firth über den Monarchen, der von 1936 bis 1952 regierte. "Ich bin kein Royals-Spezialist - doch der Film gab mir größten Respekt, wie die Königsfamilie ihren Job macht." Firth über seine Rollengestaltung: "Wenn ich den stotternden König sentimental angelegt hätte, wäre das tödlich für die Story geworden. Er durfte auch nie locker wirken, denn locker war für die Royals ein Fremdwort."

Autor: Gunther Baumann
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