Minichmayr: Stilles Ende einer Liebe

Liebeskrise

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Minichmayr: Stilles Ende einer Liebe

Sie sei eine Kämpferin, schnell aufgeben – undenkbar. So charakterisierte sich Birgit Minichmayr vor zwei Jahren in einem Interview selbst. Aber: „Wenn ich gegangen bin, dann war die Liebe nicht mehr da. Ich wusste immer genau, warum ich gehe. Die Erkenntnis ist traurig, aber wenn der Entschluss gefasst ist, auch eine Erleichterung.“

Nun ist die – nie offiziell bestätigte – Liebe zwischen der „bedeutendsten Schauspielerin ihrer Generation“ (Klaus Maria Brandauer) und Campino, dem viel umjubelten Frontmann der Toten Hosen, zu Ende. Ob das für die 35-Jährige eine Erleichterung ist? Darüber kann freilich nur spekuliert werden.

Insider wollen aber wissen, dass es der 50-jährige Punksänger war, der seiner geheimen Liebschaft nach sechs Jahren nun endgültig den Rücken zugekehrt hat. In einem Interview auf seinen nie kommentierten Beziehungsstatus angesprochen, sagte der zurückhaltende Punkstar: „Ich könnte heute sagen: Ich bin Single, morgen könnte das schon anders sein.“

Dabei hatte alles so vielversprechend begonnen, als Birgit Minichmayr und Campino vor sechs Jahren einander begegneten. Es soll Liebe auf den ersten Blick gewesen sein, wissen Freunde. 2006 standen sich Andreas Frege, wie der Tote-Hosen-Sänger mit bürgerlichem Namen heißt, und die österreichische Ausnahmeschauspielerin auf der Bühne gegenüber.

In der von Klaus Maria Brandauer inszenierten Dreigroschenoper mussten die beiden Schauspieler eine innige Kussszene aufs Parkett bringen. Laut Freunden war das der magische Moment, der alles verändert hatte.

Offiziell traten die beiden aber nie als Paar auf. Birgit Minichmayr sagte nur: „Campino und ich haben eine ganz besondere Beziehung.“ Campino, der Vater des achtjährigen Sohnes Lenn Julian aus einer anderen Beziehung, behielt stets seinen eigenen Wohnsitz.

Campinos Freunde behaupten jetzt: „Er braucht einfach seine Freiheit – er konnte nicht mehr bei ihr bleiben …“

Wie singt Campino in Alles hat seinen Grund so treffend: „Wir wollen nicht gehen und wir wollen nicht bleiben, wir haben Angst uns zu entscheiden, wann und wo unser Weg zu Ende ist.“

"Gnade": Auch im Film in Liebeskrise

Der Film zum Lebensabschnitt: Am 9. November läuft Birgit Minichmayrs neuer viel beachteter Film an – Gnade. Es ist die Geschichte einer Beziehung in schweren Zeiten. Die von Minichmayr gespielte Maria ist mit ihrem Mann Niels (Jürgen Vogel) in den nördlichsten und kältesten Teil Norwegens ausgewandert. Die Ehe ist am Ende, Niels hat eine Geliebte. Eines Tages überfährt Maria, passenderweise Schwester in einem Sterbehospiz, eine 16-Jährige und begeht Fahrerflucht. Dann passiert das Wunder: Beim Versuch, die Katastrophe zu vertuschen, kommt sich das Paar wieder näher. Ein Novemberfilm.

M. Mild
 

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