Ruby: Opernball-Skandal fix

Lugners Stargast

© REUTERS/Stringer

Ruby: Opernball-Skandal fix

Opernball-Chefin Desirée Treichl-Stürgkh hofft wohl noch immer, dass im letzten Moment etwas dazwischenkommen könnte, doch mittlerweile steht es fest: Ruby Rubacuori (18) wird als Gast Richard Lugners am nächsten Donnerstag auf dem Opernball antanzen.

Bis gestern befürchtete man noch in Baumeister-Kreisen, Rubys spektakulärer Auftritt könnte noch daran scheitern, dass das Flüchtlingkind, das immer noch einen marokkanischen Pass hat, nicht schnell genug zu einem Visum kommt. Mittlerweile wurde aber entwarnt: Ihre italienische Aufenthaltsbewilligung gilt auch in Österreich.

Damit ist der Opernball-Aufreger gesichert. Die junge Frau, die Silvio Berlusconi schon in ein paar Wochen stürzen könnte, weil sie vor dem Staatsanwalt zu ausführlich über gemeinsame Bunga-Bunga-Spiele mit dem italienischen Ministerpräsidenten geplaudert hatte, wird am kommenden Dienstag in Wien eintreffen.

  • Am 1. März wird Richard Lugner samt Entourage nach Genua fliegen, um Ruby und ihren Verlobten Luca Rizzo (41) abzuholen.
  • Noch am Abend geht’s in die Modewerkstatt von Niko Fechter, wo Ruby die Robe angemessen werden soll.
  • Mittwoch, 13 Uhr, gibt’s in der Lugner-City die berühmte Pressekonferenz (internationales Interesse garantiert) samt Autogrammstunde.
  • Danach wird das Kleid angepasst, nach einem Dinner ist Disco angesagt.
  • Am 3. März gibt’s vor dem Ball Sightseeing, Lunch beim Italiener, Friseur und abermals Pressekonferenz. Ankunft Opernball 21.30 Uhr.
  • Am Freitag ist Ruby samt Bodyguards wieder eine Wolke.

Für Richard Lugner hat sich das Investment bis dahin mit Sicherheit ausgezahlt. Mehr als eine Woche kannte Österreich nur ein Thema. Die Frage "Wird der Staatsball durch den Auftritt einer Escort-Dame entweiht?" spaltet mittlerweile sogar den ORF.

Die geistreichste Antwort gab wohl Benimm-Papst Thomas Schäfer-Elmayer in ÖSTERREICH: "Prostituierte sind auch Menschen und wer weiß, wie viele davon sonst am Ball sind."

Alles geplant
Am 1. März fliegt Lugner mit Entourage im Privatjet nach Süditalien, um Ruby und ihren 41-jährigen Verlobten Luca Rizzo zu holen. Zurück will man am Abend sein, denn da geht es für Ruby ab zur Modewerkstatt von Niko Fechter. Sie wird die gebürtige Marokkanerin einkleiden. Auch Rizzo bekommt einen Frack verpasst.

Mittwoch dann um 13 Uhr die Lugner-City-Pressekonferenz, gefolgt von einer Autogrammstunde um 14 Uhr. Dann eilt der Tross wieder zu Fechter, um das Kleid anzupassen. Nach einem Dinner ist noch ein Disco-Besuch vorgesehen.

Am 3. März stehen vor dem Ball (in chronologischer Reihenfolge) an: Sightseeing, Mittagessen beim Italiener, Kleid Abholung, Friseur-Termin und eine Pressekonferenz um 18.30 Uhr in Rubys Hotel.

Zum Höhepunkt kommt sie dann zum Opernball, wo die Lugners mit einem gemeinsamen Eintreffen gegen 21.30 Uhr rechnen.

Freitag Mittag ist sie wieder eine Wolke. Danach hört man von ihr das nächste Mal erst wieder im April. Dann, wenn sie unter Umständen den italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi in einer Sex-Affäre zu Fall bringt.
 

Treichl: "Ich persönlich finde das grauslich"

Opernball-Lady Desirée Treichl-Stürgkh ist über Richard Lugners jüngste Errungenschaft außer sich. Sie hätte Lugner bisher immer verteidigt (auch als dieser mit Dita van Teese angetanzt war), jetzt reiche es: "Ich finde das grauslich."
Im großen Sonntags-Interview in ÖSTERREICH spricht sie auch darüber, wie sie einen Ruby-Skandal am Opernball 2012 vermeiden will.

Autor: Norman Schenz
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