Pollen-Alarm

Achtung, Allergiker: Diese Lebensmittel machen Ihren Heuschnupfen noch schlimmer

Wenn draußen die Pollen unterwegs sind, leiden Allergiker besonders, in dieser Saison sogar früher und intensiver als sonst. Doch was viele Betroffene nicht wissen: Der Feind lauert nicht nur in der Luft, sondern auch auf dem eigenen Teller.

Strahlender Sonnenschein und blühende Landschaften: Was großartig klingt, ist für Allergiker der Startschuss in einen monatelangen Albtraum. Besonders heuer warnen Expert:innen vor einer überdurchschnittlich starken Pollenbelastung in Österreich.

Wenn die Nase rinnt, die Augen brennen und das Atmen schwerfällt, läuft das Immunsystem auf Hochtouren. Der Körper stuft die harmlosen Pollen-Eiweiße fälschlicherweise als gefährliche Eindringlinge ein. Die Folge? Das Abwehrsystem schüttet massenhaft Histamin aus, genau jener Stoff, der für die fiesen Allergie-Symptome verantwortlich ist.

Histamine sind schuld

Achtung, Allergiker: Diese Lebensmittel machen Ihren Heuschnupfen noch schlimmer
© Getty Images

Wenn Sie jetzt noch Lebensmittel essen, die selbst voll von Histamin sind, machen Sie alles nur schlimmer. Wer seine Heuschnupfen-Symptome lindern will, sollte seinen Speiseplan jetzt dringend anpassen. Viele Lebensmittel enthalten von Natur aus viel Histamin oder setzen es im Körper frei, deshalb sollten Sie jetzt auf folgende Speisen verzichten:

  • Vorsicht bei Fleisch & Fisch: Alles, was geräuchert, gepökelt oder konserviert ist (Salami, Mettwurst, Thunfisch aus der Dose, Meeresfrüchte).
  • Käse-Falle: Je älter der Käse, desto mehr Histamin. Lassen Sie Parmesan, Emmentaler und Camembert lieber im Kühlregal.
  • Obst-Sünden: Überreife Früchte, Zitrusfrüchte, Erdbeeren und Himbeeren können die Symptome triggern.
  • Gemüse-Check: Tomaten, Spinat und Sauerkraut sind leider wahre Histamin-Bomben.
  • Snacks & Süßes: Schokolade, Marzipan, Erdnussbutter und Nüsse sind leider ebenfalls tabu.
  • Die flüssigen Übeltäter: Rotwein, Sekt und Weizenbier sind bei Heuschnupfen leider keine guten Begleiter.

Gefährliche Kreuzallergien

Viele Heuschnupfen-Geplagte reagieren zusätzlich auf Lebensmittel, die Ähnlichkeit mit den Pollenallergenen haben:

Gräserpollen

Ähneln Getreide, Hülsenfrüchten (Soja, Erdnüsse) und Tomaten

Kräuterpollen (Beifuß)

Ähneln Karotten, Sellerie, Paprika, Artischocken, Gurken, Knoblauch und Kamille

Birkenpollen

Ähneln Stein- und Kernobst wie Äpfel, Pflaumen, Kirschen, Nüssen oder Soja

Wer diese Lebensmittel isst, riskiert zusätzliche Beschwerden.

Essen Sie sich beschwerdefrei

Achtung, Allergiker: Diese Lebensmittel machen Ihren Heuschnupfen noch schlimmer
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Es gibt zum Glück auch kulinarische Helden, die Entzündungen hemmen und als natürliche Antihistaminika fungieren:

  • Brokkoli: Eine Vitamin-C-Bombe, die Entzündungen der Atemwege lindern kann.
  • Petersilie: Ein echtes Superfood, das die Histamin-Ausschüttung aktiv bremsen kann.
  • Dunkle Beeren: Schwarze Johannisbeeren und Holunder sind vollgepackt mit Antioxidantien.
  • Grünes Blattgemüse: Carotinoide schützen Ihre Zellen vor dem Stress, den die Allergie auslöst.

Wenn die Pollen wieder aggressiv durch die Luft wirbeln, lohnt sich ein kritischer Blick auf den Teller. Mit einer histaminarmen Ernährung und entzündungshemmenden Superfoods atmen Sie in diesem Frühling deutlich befreiter auf!

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