Hotel Schwarzenberg wartet auf Scheich

Noch kein Baubeginn

© Singer

Hotel Schwarzenberg wartet auf Scheich

Landstraße.Die Pläne für das 6 Sterne Deluxe-Hotel im Palais Schwarzenberg scheinen auf die lange Bank geschoben worden zu sein. Der Saudi-Scheich mit österreichischem Pass, Mohamed Bin Issa Al Jaber, hatte 2007 das schon Jahre zuvor stillgelegte Palais-Hotel von der Schwarzenberg‘schen Familienstiftung quasi gepachtet. Al Jaber wollte das Haus umbauen und sanieren, um es 2009 wieder zu eröffnen.

Geldnot?
Doch ein Jahr nach dem anderen verging und nichts passierte. Laut Baupolizei und Denkmalamt erfüllen die schon vor einem Jahr eingereichten Umbaupläne alle Auflagen. Auch der von Al Jaber engagierte Berater für die Küche, Promi-Koch Toni Mörwald, weiß nichts genaues: „Alle ist fertig geplant, alle Genehmigungen sind da. Eigentlich könnte man sofort beginnen.“ Und das sorgt nun für weiteres Gerede über die angebliche Geldnot des Scheichs. So sei er der Wirtschaftskammer noch einen Batzen Geld schuldig, auch seine Skifirma Kneissl wartet auf versprochene Geldspritzen, um Ausstände zu begleichen, Teile seiner Hotelgruppe sollen angeblich verkauft werden.

Aus dem Büro von Al Jaber war nichts Neues zu erfahren. Ein Sprecher der Schwarzenberg‘schen Stiftung: „Es werden alle vertraglichen Forderungen erfüllt.“ Inzwischen dürfte der Scheich auch ganz andere Sorgen haben, den laut Berichten der Nachrichtenagentur Reuters wurde er kürzlich von einem ägyptischen Gericht wegen Manipulation von Aktienkurse und Dokumente-Fälschung zu zwei Jahren Haft und rund 265.707 Euro Strafe verurteilt

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