Nach einer ruhigen Anfangsphase fing PSG zu drücken an, zeigte sich im Abschluss aber noch glücklos, aber nur bis zur 20. Minute: Kvicha Kvaratskhelia tanzte wie gewohnt auf seiner linken Seite, machte den Haken nach innen und knallte die Kugel ins kurze Eck (20.).
Danach kamen die Engländer ins Leben und führten ihr 17-jähriges Wunderkind zu mehreren Chancen. Die ersten vier vergab Brian Madjo noch teilweise kläglich, in der 45. Minute schob er nach Flanke von John McGinn seinen Gegenspieler weg und traf volley zum Ausgleich.
Der junge Engländer mit Wurzeln in Luxemburg feuerte in der ersten Hälfte gleich sechsmal aufs Tor. Zum Vergleich: Arsenal kam im CL-Final über 120 Minuten nur zu sieben Schüssen gegen PSG.
Emerys Truppe vergibt ihre Chancen
Zur großen Überraschung aller traf Désiré Doué zum 2:1: Die Abseitsfalle von Villa stellte den 21-Jährigen nach Pass von Joker Ousmane Dembélé gefühlt meterweit ins Abseits, der Franzose schlenzte aber schön ins Eck und wurde dann zurückgepfiffen. Nur: Nach VAR-Eingriff stand der Treffer, die gezeigte Linie war sogar eindeutig (61.). Selbst Doué konnte es nicht glauben.
George Hemmings hatte direkt im Anschluss die Chance auf den Gleichstand, sein Abschluss aus nächster Nähe überwand Keeper Matvey Safonov aber nicht (63.).
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Auch die weiteren Möglichkeiten der "Villans" schlugen aber nicht mehr im Netz ein. So konnten die Pariser nicht nur ihren Königsklassen-Titel, sondern auch die Krone im Supercup verteidigen. Sie bleiben damit das Maß aller Dinge im europäischen Klubfußball.
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