Die Mannschaft von Teamchef Vincenzo Montella ließ im Heimspiel gegen Nordmazedonien von der ersten Sekunde an keine Zweifel aufkommen und feierte einen souveränen 4:0-Erfolg. Die Hausherren legten furios los: Nur elf Sekunden nach dem Anpfiff donnerte Can Uzun den Ball an die Latte, ehe Orkun Kökcü (2.) nach Vorarbeit von Oguz Aydin per Linksschuss die frühe Führung besorgte. Die Türken blieben spielbestimmend und legten folgerichtig nach, als Frankfurt-Legionär Uzun (16.) eine Umschaltaktion nach Pass von Eren Elmali mit einem Rechtsschuss ins linke Eck zum 2:0 krönte. Nordmazedonien verzeichnete durch Jani Atanasov (15.) und eine Topchance von Ezgjan Alioski (44.) nur vereinzelte Offensivaktionen, während Yunus Akgün (30.) und Aydin (45.+3) weitere Hochkaräter für das mühelos dominierende Heimteam ausließen.
Tor-Premiere im Nationalteam
Nach dem Seitenwechsel drückte die Montella-Elf weiter aufs Tempo, wobei Aydins Schuss (48.) zunächst noch abgewehrt wurde, ehe Deniz Gül (53.) nach einer Flanke von Uzun per Kopf gegen die Laufrichtung von Keeper Stole Dimitrievski auf 3:0 erhöhte. Der eingewechselte Baris Yilmaz (70.) setzte nach einer sehenswerten Hacken-Vorlage von Arda Güler und anschließendem Zuspiel von Irfan Can Kahveci mit dem Treffer zum 4:0-Endstand den Schlusspunkt einer einseitigen Partie. Während das Heimteam mit einer echten Torgala Selbstvertrauen für die Endrunde tankt, präsentierten sich die nordmazedonischen Gäste über weite Strecken als defensiv überforderter Nachzügler.
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