Zwei Situationen
Darüber ärgerte sich Teamchef Rangnick
Österreichs Nationalteam hat am Montag bei der Fußball-WM eine 0:2-Niederlage gegen Argentinien kassiert. Die Tore im Dallas Stadium erzielte Lionel Messi (38., 95.), der zuvor einen Elfer neben das Tor gesetzt hatte (9.). Argentinien steht nach zwei Runden fix in der K.o.-Phase, das ÖFB-Team hält bei drei Punkten und hat weiterhin gute Chancen auf das Sechzehntelfinale. Österreichs letztes Gruppenmatch steigt am Sonntag (4.00 Uhr MESZ) in Kansas City gegen Algerien.
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Ralf Rangnick war mit der Leistung der Mannschaft weitestgehend zufrieden, ärgerte sich aber über zwei Szenen. Zum einen sah der Teamchef vor dem 0:1 von Messi ein klares Foul an Schlager, zum anderen störte Rangnick das Verhalten des Teams vor dem 0:2, als man unnötigerweise noch in einen Konter lief.
"Wir haben es sowohl mit dem Ball als auch gegen den Ball gut gemacht. Wir hatten, glaube ich, 60, 65 Minuten das Gefühl, dass wir das Spiel wirklich kontrollieren", so der Teamchef. "Ärgern tun mich im Nachhinein jetzt zwei Dinge: Erstens das nicht gegebene Foul an Xaver Schlager vor dem 1:0 und unser eigenes Verhalten vor dem 2:0. Wir hatten dreimal die Möglichkeit, den Ball vor das gegnerische Tor zu flanken bei noch einer Minute Spielzeit und haben es die ersten zweimal leider nicht gemacht. Und beim dritten Mal war es die schlechteste Variante, den Gegner anzuschießen und ihm dadurch nochmal eine Konterchance zu geben. Deswegen ärgere ich mich über dieses zweite Tor, da waren wir schon auch ein bisschen selber schuld. Aber insgesamt der Auftritt hat mir gut gefallen."
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