Zwei Spektakel

Diese Sternschnuppen sind nur über den Tag zu sehen

2018 Perseids meteor shower with the Milky way, taken in Garmisch-Partenkirchen in the Alps. Shooting stars are stacked according to their positions in the sky to show the (oppisite) radiant.
© Getty Images
Der Juni liefert zwei besondere Naturspektakel: Die Arietiden und Bootiden sorgen für Sternenschauer am Himmel.
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Den Anfang machen die Arietiden. Sie gehören zu den aktivsten, aber zugleich schwierigsten zu erkennenden Sternschnuppen. Die Arietiden treten fast nur am Tag auf. Jedes Jahr um den 7. Juni hat dieser Meteorstrom sein Aktivitätsmaximum. Die Sichtbarkeit erstreckt sich von Ende Mai bis Mitte Juni.

Die Arietiden stammen vermutlich von einem Kometen oder einem Kometenfragment, dessen Staubspur die Erde auf ihrer Umlaufbahn kreuzt. Winzige Partikel sorgen beim Eintritt in die Erdatmosphäre für die berühmte Leuchterscheinung. Der Ursprungsort liegt scheinbar im Sternbild Widder (lateinisch: Aries) nahe der Sonne, wodurch die Sternschnuppen nur bei Tageslicht erscheinen.

Die Sternschnuppen sind nur in den frühen Morgenstunden, also kurz vor Sonnenaufgang, mit etwas Glück zu sehen. Dabei scheinen die Arietiden vom Horizont nach oben über den Himmel zu bewegen. Die Forschung beobachtet die Arietiden mithilfe von Radar- und Radiotechnik.

Ende Juni nächstes Naturspektakel

Direkt nach den Arietiden statten die Juni-Bootiden der Erde einen Besuch ab. Ihr Maximum erreichen sie um den 27. Juni. Dieser Meteorstrom gilt als unberechenbar. In manchen Jahren ist die Aktivität gering, in anderen sind zahlreiche Sternschnuppen sichtbar.

Die Bootiden sind ein klassischer Nachtstrom. Ihr Radiant befindet sich im Sternbild Bärenhüter (Bootes) und ist in den späten Abend- und Nachtstunden gut sichtbar am Himmel. Besonders in den dunklen Stunden nach Mitternacht sind mehrere Sternschnuppen pro Stunde zu sehen.

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