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Dyson erfindet die Zahnbürste neu: Die CameraJet gibt es bei MediaMarkt

© DYSON

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Dyson kennen Sie wahrscheinlich für Staubsauger, Airwrap und Luftreiniger – jetzt wagt sich die Kultmarke in einen völlig neuen Bereich vor: Zähneputzen. Mit der brandneuen Dyson CameraJet bringt das Unternehmen eine elektrische Zahnbürste mit integrierter Kamera und Präzisionsmunddusche auf den Markt. Das futuristische Modell in Ceramic Pink ist jetzt auch bei MediaMarkt Österreich erhältlich – für 479 Euro.
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479 Euro für eine Zahnbürste? Bei diesem Preis mussten auch wir erst einmal genauer hinschauen. Allerdings möchte die Dyson CameraJet auch deutlich mehr sein als eine gewöhnliche elektrische Zahnbürste.

Das neue Mundpflegegerät verbindet elektrisches Zähneputzen, eine integrierte Kamera und eine Munddusche in einem System. Die Idee dahinter: Während Sie Ihre Zähne putzen, soll die CameraJet Zahnzwischenräume erkennen und diese gezielt mit einem Flüssigkeitsstrahl reinigen.

Damit überträgt Dyson ein Prinzip, das man von der Marke bereits kennt, auf das Badezimmer: möglichst viel Technik in ein alltägliches Gerät packen.

DYSON 638165-91 CameraJet™ Elektrische Zahnbürste mit Präzisionsmunddusche Ceramic Pink © DYSON

Eine Kamera in der Zahnbürste – wofür eigentlich?

Das Herzstück ist Dysons sogenannte Gap Optical Targeting™ Kamera. Dahinter steckt eine Makrokamera mit 100.000 Pixeln, die laut Dyson 28 Bilder pro Sekunde analysiert. Ein Machine-Learning-Algorithmus soll darauf Zahnzwischenräume erkennen.

Wird ein Zwischenraum erkannt, kommt die integrierte Präzisionsmunddusche ins Spiel. Ein gezielter Flüssigkeitsstrahl wird zwischen die Zähne abgegeben, während gleichzeitig ganz normal geputzt wird.

Die CameraJet soll damit zwei Schritte der täglichen Mundpflege miteinander verbinden: Zähneputzen und die Reinigung der Zahnzwischenräume.

Das klingt tatsächlich nach einem dieser typisch futuristischen Dyson-Produkte, bei denen man sich zunächst fragt, ob man so viel Technik wirklich braucht – und dann wissen möchte, wie es funktioniert.

DYSON 638165-91 CameraJet™ Elektrische Zahnbürste mit Präzisionsmunddusche Ceramic Pink © DYSON

Sie können beim Zähneputzen sogar live zusehen

Noch ungewöhnlicher wird es in Verbindung mit der MyDyson App. Darüber können Sie Live-Aufnahmen der Reinigung sehen. Die integrierte Kamera lässt sich außerdem zur Inspektion im Mund verwenden. Die App bietet zusätzlich eine geführte Reinigung, Kartierung und Informationen zum eigenen Putzverhalten.

Wer sich bei einer Kamera im Mund direkt Gedanken über seine Privatsphäre macht: Laut Dyson werden die von der Zahnbürste beziehungsweise der App verarbeiteten Kamerabilder nicht gespeichert oder mit Dyson beziehungsweise Dritten geteilt.

Auch beim eigentlichen Putzen steckt viel Technik drin

Bei all dem Kamera-Hype darf natürlich die wichtigste Aufgabe nicht vergessen werden: Zähneputzen.

Dafür arbeitet die CameraJet mit einem Schallmotor, der laut Dyson 245 Schwingungen pro Sekunde erreicht. Der konturierte Bürstenkopf besitzt zwei unterschiedliche Borstenarten und soll sowohl entlang des Zahnfleischrandes reinigen als auch oberflächliche Verfärbungen entfernen.

Sie können außerdem zwischen unterschiedlichen Anwendungen wählen: automatische Zahnzwischenraumreinigung während des Putzens, ausschließlich Putzen oder ausschließlich Zahnzwischenraumreinigung. Zusätzlich stehen verschiedene Intensitäten zur Verfügung. Sensoren sollen erkennen, wenn zu viel Druck ausgeübt oder mit einer ungünstigen Technik geputzt wird.

Praktisch: Die Bürstenköpfe verfügen über RFID. Dadurch kann das Gerät den Verschleiß überwachen und Sie daran erinnern, wann ein Wechsel ansteht.

Bis zu zehn Tage ohne Aufladen

Auch beim Akku hat Dyson an den Alltag gedacht. Bei voller Ladung gibt der Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu zehn Tagen an – abhängig von der Nutzung. Die Zahnbürste selbst wiegt 230 Gramm und ist nach IPX7 wasserbeständig.

Zum System gehört außerdem eine Nachfüllstation mit einem 200-ml-Reservoir. Der Behälter direkt am Gerät fasst 12,5 Milliliter. Geladen wird über USB-C beziehungsweise Dysons magnetische Verbindung.

Zum Lieferumfang gehören unter anderem zwei Bürstenköpfe, eine transparente Reisehülle sowie ein Starter-Kit mit Dyson Zahnpasta und Mundspülung.

Und dann wäre da noch der Preis: 479 Euro

Günstig ist der Einstieg in Dysons neue Mundpflegewelt definitiv nicht.

Die Dyson CameraJet in Ceramic Pink kostet bei MediaMarkt Österreich 479 Euro. Zum Vergleich: Auch Dyson selbst bietet das neue Modell aktuell für 479 Euro an.

Damit bewegt sich die CameraJet preislich weit oberhalb einer klassischen elektrischen Zahnbürste. Sie richtet sich wohl vor allem an Technikfans und Early Adopter, die gerne neue Geräte ausprobieren und sich für die Kombination aus Kamera, App, Schallzahnbürste und automatisierter Zahnzwischenraumreinigung interessieren.

Unser erster Eindruck: Eine Zahnbürste, wie wir sie bisher nicht kannten

Ob man wirklich eine Kamera mit Machine Learning im Badezimmer braucht, muss am Ende jeder selbst entscheiden. Technisch ist die Dyson CameraJet aber definitiv eines der ungewöhnlicheren Beauty- und Lifestyle-Gadgets, die dieses Jahr auf den Markt gekommen sind.

Besonders spannend finden wir die Idee, dass das Gerät nicht einfach nur elektrisch putzt, sondern Zahnzwischenräume erkennt und während des Putzens gezielt reinigen soll. Genau darin unterscheidet sich die CameraJet von einer gewöhnlichen elektrischen Zahnbürste.

Mit 479 Euro ist sie allerdings auch ein echtes Luxus-Gadget. Wer bisher schon beim Dyson Airwrap oder den Staubsaugern der Marke schwach geworden ist, bekommt nun jedenfalls ein weiteres Hightech-Gerät fürs Badezimmer.

Und Ceramic Pink? Sieht zumindest deutlich weniger nach Zahnarztpraxis aus, als die Technik im Inneren vermuten lässt.

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