Über 30 Grad

Erste Schule bietet Kindern hitzefrei an

© Getty Images/Westend61
Die Schüler stöhnen bei bis zu 30 Grad im Klassenzimmer. Jetzt hat in Wien die erste Schule Konsequenzen in der Hitzewelle gezogen.
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Manche Klassenzimmer heizen sich gerade auf wie Öfen. Teils ist die Hitze für die Schüler und Lehrer kaum mehr zu ertragen. Denn je nach Bauart ist es in den Klassen noch heißer als draußen, wo bis zu 36 Grad herrschen. Dazu kommt stickige Luft und geistige Belastung. In Wien hat die erste Schule ihren Schülern jetzt hitzefrei angeboten.

Die Direktorin des Gymnasium Kundmanngasse im 3. Bezirk schreibt: "Für diese Woche ist eine Hitzwelle prognostiziert, die Temperaturen sollen bis Ende der Woche noch höher steigen. Unsere Klassenräume heizen sich in diesen Tagen extrem auf, die Jalousiennetze halten die Wärme kaum auf."

Wer will, kann die Kinder am Donnerstag und Freitag kurz vor Beginn der Mittagshitze (12 Uhr) abholen.

Abwesenheitsgrund ist "Hitze"

Der Abwesenheitsgrund ist "Hitze", den die Eltern einfach und unkompliziert angeben sollen. Mittlerweile ist an der Schule vieles digital, es gibt Online-Tools und manchmal Probleme damit. Deshalb heißt es im Schreiben der Schule: "Sollte eine Abmeldung via WebUntis nicht funktionieren, geben Sie Ihrem Kind bitte eine schriftliche Abmeldung mit, die der Lehrkraft der 5. Stunde zu Beginn übergeben wird."

Mit den Kindern, die in der Schule bleiben, wird nur ein leichtes, fachnahes Programm geboten, sodass die heimgegangenen Kinder nichts Wesentliches versäumen.

Bei den Gluttemperaturen mitten in der Hitzewelle scheint das ein gutes Vorgehen zu sein, finden viele Eltern.

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