Der Oberösterreicher warf den Diskus in der Qualifikation bei seinem einzigen Versuch auf 65,06 m und qualifizierte sich als Vierter klar für das Finale am Donnerstagabend.
Den Halbfinaleinzug schaffte 400-m-Hürdenläufer Niklas Strohmayer-Dangl, für seine Disziplinkolleginnen Lena Pressler und Anja Dlauhy war im Semifinale Endstation.
"Finaleinzug ist so viel wert"
Bei einem Versuch beließ es Weißhaidinger, besser als er waren am Dienstag im Alexander Stadium nur Weltrekordler Mykolas Alekna (LTU/67,74 m), Kristjan Ceh (SLO/67,52) und Henrik Janssen (GER/65,42). Die Rückenprobleme machen sich nach wie vor bemerkbar, aber das Werfen gehe sehr gut, versicherte er.
"Mir ist der Finaleinzug so viel wert. Ich bin da sehr bescheiden heute. Ich bin extrem happy, dass ich das geschafft habe, es war heuer schwierig", sagte der Vizeeuropameister von vor zwei Jahren in Rom. Er habe gesehen, dass der Rücken halte, das gebe Selbstvertrauen für das Finale. "Ich freue mich darauf und habe Potenzial für mehr."
Knapp am neuen Rekord vorbei
Highlight aus österreichischer Sicht in den Laufbewerben waren die 49,39 Sek. von Strohmayer-Dangl, dies war seine zweitbeste Zeit nach dem von ihm heuer gelaufenen ÖLV-Rekord von 49,18. Er wurde Sechster der Nicht-Vorqualifizierten, diese zwölf kommen am Mittwoch im 24er-Halbfinale dazu.
"Das im Vorlauf, bei doch windigen, böigen Bedingungen, da bin ich sehr zufrieden. Das Niveau ist sehr hoch", sagte der 24-Jährige. Dass zwölf gesetzt sind und er einen zusätzlichen Lauf hat, findet er "eine unfaire Regel". Er habe schon einen vollen Lauf in den Beinen, werde aber versuchen, den Rekord zu attackieren.
Pressler stürzt auf Rekordkurs
Pressler und Dlauhy hatten ihren Vorlauf vom Vortag gut weggesteckt, im Semifinale waren dann auch die zwölf Vorqualifizierten mit dabei. Aber beide ÖLV-Läuferinnen machten Fehler. Pressler war auf dem Weg zu einem möglichen neuen österreichischen Rekord an der achten Hürde hängengeblieben, stürzte und zog sich zahlreiche Abschürfungen am ganzen Körper zu. "Die Enttäuschung ist groß. Es wäre sich eine neue Bestleistung ausgegangen, das ist so ärgerlich. Aber das kann man nicht ändern", meinte Pressler, deren Bestleistung bei 54,55 Sek. liegt.
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Bei Dlauhy, mit 54,52 Sek. österreichische Rekordhalterin, schaltete sich zu einem ungünstigen Zeitpunkt der Kopf zu stark ein. Sie landete mit 55,22 Sek. auf dem 14. Endrang. "Platz 14 bei meiner ersten Europameisterschaft ist aber richtig cool."
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