EU-Geld-Check
Fördertopf-Duell: Harmannsdorf Sieger
Die Verfolger. Auf Platz zwei landet Leobendorf mit respektablen 714.622,86 Euro – doch schon der Abstand zu Harmannsdorf zeigt: Das war ein einseitiges Rennen. Dahinter reiht sich das Mittelfeld: Sierndorf (104.761,56 Euro), Leitzersdorf (45.466,61 Euro), Stockerau (43.802,19 Euro) und Langenzersdorf (33.432,00 Euro) kämpfen sich zumindest noch in den fünfstelligen Bereich vor.
Die Nachzügler. Weiter hinten im Feld tummeln sich Hausleiten (28.802,40 Euro), Stetteldorf am Wagram (18.975,00 Euro) und Hagenbrunn – mit 9.727,81 Euro das Schlusslicht unter den erfolgreichen Antragstellern.
Leer ausgegangen. Ganz ohne Fördermillionen mussten hingegen gleich neun Gemeinden auskommen: Bisamberg, Enzersfeld im Weinviertel, Ernstbrunn, Gerasdorf bei Wien, Großmugl, Großrußbach, Niederhollabrunn, Spillern und Stetten stehen laut Transparenzdatenbank mit leeren Händen da – zumindest was die Gemeinsame Agrarpolitik betrifft.
Fazit: Im Fördertopf-Duell des Bezirks Korneuburg gibt es einen unangefochtenen Champion – und einige Gemeinden, die beim EU-Geldregen komplett trocken geblieben sind.
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