Bakterienfalle

Gefahr im Wasser: Diese Krankheiten lauern im Freibad

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Was gibt es an einem heißen Sommertag Schöneres, als sich im Freibad abzukühlen? Besonders in der Stadt, wo der eigene Pool oft ein unerfüllter Traum bleibt, zieht es uns ans Wasser. Wir suchen Entspannung, Sonne und Erfrischung. Doch der unbeschwerte Sommertag kann schnell ein böses Ende nehmen.
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Sommer, Sonne, Freibad. Doch so verlockend das glitzernde Wasser auch aussieht, es ist Vorsicht geboten. Was viele Badegäste nicht ahnen: In öffentlichen Schwimmbädern teilen wir uns das Becken nicht nur mit anderen Menschen, sondern auch mit gefährlichen Keimen. Neben Spaß und Erholung lauern hier unsichtbare Gesundheitsgefahren, die den Sommer schnell vermiesen können. Wir zeigen Ihnen, welche Krankheiten im Schwimmbad lauern und wie Sie sich ganz einfach davor schützen können.

Die "Schwimmbad-Otitis"

Für viele endet der Badespaß am Abend mit einem fiesen Stechen im Ohr. Die Diagnose: Schwimmbad-Otitis. Diese Entzündung des äußeren Gehörgangs wird durch aggressive Bakterien verursacht. Genau diese Keime fühlen sich in warmen, chlorhaltigen Gewässern pudelwohl. Einmal abgetaucht, gelangen sie ins Ohr und lösen Juckreiz, Rötungen und extreme Schmerzen aus. Im schlimmsten Fall droht sogar eine eitrige Entzündung.

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So schützen Sie sich: Trocknen Sie Ihre Ohren nach dem Schwimmen sofort gründlich ab (mit einem Handtuch oder speziellen Ohrentropfen). Ganz wichtig: Fassen Sie sich niemals mit ungewaschenen Händen an oder in die Ohren.

Fußpilz

Auch wenn das Wasser herrlich erfrischt, die Böden rund um das Becken sind ein wahres Paradies für Pilze. Nasse Fliesen, feuchte Duschen und Umkleidekabinen sind Hochrisikogebiete für Fußpilz. Diese Pilzerkrankung ist extrem ansteckend und breitet sich rasend schnell aus, wenn man ungeschützt unterwegs ist.

So schützen Sie sich: Barfuß laufen ist ab sofort tabu! Tragen Sie in allen öffentlichen Bereichen immer Badeschuhe oder Flip-Flops. Trocknen Sie zudem Ihre Füße, besonders die Zehenzwischenräume, nach dem Baden ab.

Bindehautentzündung

Wer immer mit offenen Augen unter Wasser schwimmt, sollte aufpassen. Genau das ist die Eintrittskarte für Bakterien und Viren, die eine schmerzhafte Bindehautentzündung (Konjunktivitis) auslösen können. Die unangenehme Folge: Rötungen, starker Juckreiz, ständiger Tränenfluss und ein quälendes Gefühl, als hätte man Sand im Auge.

So schützen Sie sich: Augen zu beim Tauchen! Wer trotzdem unter Wasser sehen möchte, sollte unbedingt eine gut sitzende Schwimmbrille tragen. Zudem gilt: Hände regelmäßig waschen und nicht in die Augen reiben.

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Scheideninfektionen und Blasenentzündungen

Das Schwimmen im Freibad ist leider auch für den Intimbereich ein Risiko. Gerade im warmen Wasser gedeihen Bakterien hervorragend. Besonders Frauen sind gefährdet: Die Erreger gelangen leicht über die Schleimhäute in den Körper und können dort hartnäckige Scheideninfektionen oder schmerzhafte Blasenentzündungen auslösen.

So schützen Sie sich: Ziehen Sie direkt nach dem Schwimmen trockene Kleidung an, um im Intimbereich Feuchtigkeit zu vermeiden. Achten Sie zudem auf eine sanfte, aber gründliche Intimhygiene.

"Whirlpool-Dermatitis"

Wenn das Freibadwasser zu kalt ist, lockt der wohlig warme Whirlpool. Doch diese Entspannungs-Oasen sind oft echte Bakterien-Schleudern. In schlecht gewarteten heißen Wannen nistet sich gerne das Bakterium Pseudomonas aeruginosa ein. Wer damit in Berührung kommt, erkrankt häufig an der sogenannten "Whirlpool-Dermatitis". Die Folge: Ein stark juckender, knallroter Hautausschlag.

So schützen Sie sich: Nutzen Sie nur Whirlpools, die augenscheinlich sauber, regelmäßig gewartet und desinfiziert sind. Sollten Sie nach dem Bad einen ungewöhnlichen Ausschlag bemerken: Zögern Sie nicht und suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Wenn Sie diese unsichtbaren Gefahren im Hinterkopf behalten und unsere einfachen Schutz-Tipps befolgen, steht einem sicheren und unbeschwerten Tag im Freibad absolut nichts im Wege.

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