Nach Absagen-Flut
"Größte Attraktion": Trump will jetzt Rockstar werden
Eigentlich sollte die "Great American State Fair" in Washington mit zahlreichen Musikstars das 250-jährige Jubiläum der Vereinigten Staaten krönen. Doch für Donald Trump hagelt es derzeit Absagen. Zuletzt zog Bret Michaels, Sänger der Rockband Poison, seine Zusage zurück. Er habe ein unpolitisches Ereignis erwartet und fürchte eine weitere Spaltung des Landes. Zuvor hatten bereits Größen wie Lionel Richie, The Commodores und Martina McBride ihre Auftritte gestrichen.
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Trump teilt gegen Musiker aus
Die Reaktion des US-Präsidenten ließ nicht lange auf sich warten. Auf seiner Social-Media-Plattform "Truth Social" bezeichnete er die abspringenden Stars als "drittklassige Musiker", auf die er gut verzichten könne.
Er brauche keine überbezahlten Sänger, "die keiner hören will und die sich nur beschweren", so Trump weiter. Stattdessen überlegt der 79-Jährige nun, die Konzertreihe komplett durch eine eigene Kundgebung zu ersetzen.
Eigene Kundgebung statt Konzert
Anstelle der Musiker will Trump nun selbst die große Bühne betreten. "Tatsache ist, dass ich nach Ansicht vieler die größte Attraktion auf der Welt bin", erklärte der Präsident selbstbewusst.
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Er ziehe "viel größere Publikumsmassen an als Elvis in seinen besten Zeiten" – und das ganz "ohne Gitarre". Derzeit lasse er prüfen, ob eine "AMERICA IS BACK"-Kundgebung machbar sei, bei der er eine große Rede halten wolle.
Ob die Organisatoren Trumps Vorschlag einer politischen Kundgebung tatsächlich umsetzen oder ob noch Ersatzkünstler gefunden werden, bleibt vorerst offen. Das Chaos rund um die Unabhängigkeitsfeierlichkeiten dürfte die Veranstalter jedenfalls noch weiter auf Trab halten.
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