Schlechter Scherz
Teenager sorgt für Bombenalarm im Urlaubsflieger
Am Samstagabend gegen 18 Uhr startete die Boeing 767-400ER der US-Fluglinie United Airlines in Newark (US-Bundesstaat New Jersey) und wollte Richtung Palma de Mallorca (Spanien) fliegen.
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Etwa nach eineinhalb Stunden befand sich der Flieger südlich von Neufundland, der östlichsten Provinz Kanadas. Dann sorgte ein Vorfall dafür, dass der Urlaubsflieger zurück zum Newark Liberty International Airport kehrte.
Bluetooth-Name sorgt für Chaos
Zunächst meldeten sich die Flugbegleiter über die Sprechanlage an Bord. Sie hatten "eine dringende Anweisung" für die Passagiere. Alle wurden laut dem Nachrichtennetzwerk "Airlive" aufgefordert, "ihre Bluetooth-Verbindungen unverzüglich zu deaktivieren". Die Durchsage wurde mehrfach wiederholt und erklärt, dass sie auf Anweisung der Unternehmenszentrale in Chicago handelten. Die Crew teilte auch mit, dass "eine Person mittels Bluetooth etwas unternommen habe, das die Sicherheit des Fluges gefährde".
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Die Durchsagen hatten nicht den erhofften Erfolg. Zwei Bluetooth-Geräte blieben weiterhin eingeschaltet, so "Airlive". Die Piloten gaben auf und brachen den Flug wegen "einer ungelösten Bedrohung" ab. Sie tippten den Transpondercode "Squawk 7700" ein. Damit wurde der Flugsicherung ein allgemeiner Notfall gemeldet, und die Piloten mussten wieder zurück nach New York fliegen.
Alarm wegen Netzwerknamen ausgelöst
Das Flugzeug landete sicher in Newark und wurde von einer Menge Sicherheitskräften empfangen. Später stellte sich heraus, dass der Alarm durch einen 16-jährigen Passagier ausgelöst wurde. Er hatte den Netzwerknamen seines persönlichen Bluetooth-Lautsprechers in "Bomb" abgeändert.
Auf allen in der Nähe befindlichen Handys und Laptops tauchte der Name auf. Die Passagiere und Besatzung sahen den Namen auf den Bildschirmen und lösten damit das Standardprotokoll für Bombendrohungen aus.
Bisher ist noch unbekannt, welche Strafe der 16-Jährige von der Fluggesellschaft erhalten wird. Er könnte strafrechtliche Konsequenzen oder lebenslange Beförderungsverbote erhalten.
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