Rosenkrieg eskaliert
Heimliche Aufnahmen und Kreditkarten-Missbrauch: Philipp Plein-Ex verurteilt
Gegen die Ex-Partnerin des bekannten Modedesigners wurde im Kanton Tessin ein Strafbefehl erlassen. Das Dokument zeigt, dass Lucia Bartoli wegen mehrerer Straftaten schuldig gesprochen wurde. Dazu gehört unter anderem der missbräuchliche Einsatz von Firmenkreditkarten der Philipp Plein International AG für private Zwecke. Zwischen Juni 2023 und Juli 2024 soll sie damit Ausgaben von insgesamt 82.098,10 Schweizer Franken verursacht haben. Die Summe floss in Flugtickets, PayPal-Transfers, Luxusmode und sogar in eine Wimpernbehandlung für umgerechnet 2500 Euro.
Schwere Vorwürfe gegen Lucia Bartoli
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Zudem befasst sich das Gericht mit heimlichen Ton- und Videoaufnahmen. Der Verurteilten wird vorgeworfen, über Monate hinweg Gespräche mit ihrem Ex-Partner ohne dessen Zustimmung aufgezeichnet zu haben. Auch Aufnahmen von Unterredungen mit den gemeinsamen Kindern sind dokumentiert. Zudem wird ihr zur Last gelegt, im Herbst 2025 über Instagram rufschädigende Inhalte verbreitet zu haben.
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Geldstrafe im Fall Philipp Plein
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Die verhängte Geldstrafe beträgt 9000 Franken und ist für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Dazu kommen eine Buße sowie Gerichts- und Verfahrenskosten von insgesamt rund 545 Euro. Die Beschuldigte muss außerdem rund 47.500 Euro der Verfahrenskosten der Privatkläger tragen. Auf eine Anfrage reagierte sie bislang nicht. Das Paar trennte sich im Frühjahr 2023, bevor der Streit um die Söhne im Juli 2024 vor Gericht eskalierte.
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