Neue Studie
Halb Österreich hat Angst vor Altersarmut
Eine aktuelle Studie der bank99 zeigt, wie groß die Verunsicherung ist. 62 Prozent der Österreicher sorgen sich, dass ihr Geld im Ruhestand nicht ausreichen wird. 53 Prozent haben sogar konkret Angst vor Altersarmut. Bei Frauen ist diese Sorge mit 60 Prozent noch deutlich stärker ausgeprägt.
Viele fühlen sich überfordert
Zwar hat bereits rund jeder Zweite Maßnahmen für die private Altersvorsorge gesetzt, doch das Thema bereitet vielen Kopfzerbrechen. Die Vielzahl an Vorsorgeprodukten überfordert laut Studie jeden Zweiten, 44 Prozent glauben zudem, mit der Vorsorge bereits zu spät begonnen zu haben. Besonders stark ist dieses Gefühl bei den 40- bis 49-Jährigen ausgeprägt.
Für 43 Prozent bleibt die staatliche Pension die wichtigste Säule der Altersvorsorge. Gleichzeitig weiß aber nur knapp jeder Zweite, wie hoch die eigene Pension später überhaupt ausfallen wird.
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Wertpapiere werden beliebter
Immer mehr Menschen setzen deshalb zusätzlich auf private Vorsorge. Besonders beliebt sind die betriebliche Pensionsvorsorge sowie klassische Sparbücher und Sparkonten. Aber auch Wertpapiere gewinnen an Bedeutung: Bereits 29 Prozent investieren in Aktien, Fonds oder ETFs. Im Durchschnitt legen die Österreicher dafür 288 Euro pro Monat für ihre Pension zurück.
Frauen sorgen sich deutlich mehr
Die Studie zeigt außerdem einen klaren Unterschied zwischen den Geschlechtern. Während 69 Prozent der Frauen befürchten, dass ihr Geld im Alter nicht reichen wird, sind es bei den Männern 55 Prozent. Experten sehen dafür unter anderem geringere Einkommen, häufigere Teilzeitbeschäftigung und niedrigere Pensionen als Gründe.
Die Ergebnisse machen deutlich: Das Thema Altersvorsorge beschäftigt die Menschen in Österreich mehr denn je. Viele haben bereits begonnen, privat vorzusorgen – gleichzeitig fühlen sich aber ebenso viele von den Möglichkeiten und Entscheidungen rund um die Pension überfordert.
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