MAGENTA ART SPACES

KI-Kunst zieht in die Wiener U-Bahn ein

© Thomas Unterberger, wardanetwork
Ein Riesenpublikum für die Kunst im Untergrund. Rund 14 Millionen Passanten spazieren in den kommenden Wochen an spektakulär gestalteten Vitrinen in den U-Bahn-Stationen vorbei.
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Wer ab heute in Wien mit der U-Bahn fährt, stolpert mitten im Alltag über digitale Kunstwerke. Bis zum 31. Juli verwandeln sich mehrere Stationen in Galerien für künstliche Intelligenz. Die Ausstellung heißt "Magenta Art Spaces" und bringt moderne Technologie direkt in den Untergrund.

Digitale Kunst für Millionen Fahrgäste

Für das Projekt arbeitet Magenta Telekom mit WARDA Network und der Freude Agency zusammen. Bespielt werden die gläsernen Red Carpet Showrooms direkt in den Stationen. Insgesamt sechs kreative Köpfe zeigen dort, wie Technik den Alltag verändern kann. Das Angebot erreicht ein riesiges Publikum, da rund 14 Millionen Passanten im Ausstellungszeitraum an den Vitrinen vorbeikommen.

© Thomas Unterberger, wardanetwork

Vom Glücksrad bis zur Gesichtserkennung

© Thomas Unterberger, wardanetwork

Die einzelnen Stationen bieten völlig unterschiedliche Erlebnisse. Bei der Station Volkstheater wartet ein digitales Glücksrad von Sebastian Schager, das sich per Smartphone steuern lässt. Am Karlsplatz analysiert die Installation von Marcin Glod das Lächeln der Passanten per Gesichtserkennung und treibt damit ein Windrad an. Ebenfalls am Karlsplatz zeigt Stephanie Meisl ein Video über die digitale Freiheit, während Felix Reiterer den Datenverkehr als dynamische Wolke abbildet.

Sebastian Schager, Barbara Klinser-Kammerzelt, Thomas Waidhofer und  Alexander Gänsdorfer © Michael Stanzer, wardanetwork

Bei der Station Altes Landgut zeichnet eine Maschine die Bewegungen der Menschen auf eine Leinwand, entworfen von Martin Tardy. In der Station Taborstraße verwandelt Thomas Waidhofer das Smartphone in ein Werkzeug für mehr Achtsamkeit im Alltag.

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