Öffis

Landbauer: "Qualität statt Antriebsart"

Ein Mann im Anzug spricht bei einer Pressekonferenz, hinter ihm zwei Fahnen.
© Gerhard Pfeffer
Vorbildlich. Niederösterreich macht es vor! Mit der Neuausrichtung der Nahverkehrsförderung setzt das Land ein klares Zeichen: Statt starrer Förderkriterien zählt künftig der echte Nutzen für die Bevölkerung.
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„Wir gehen neue Wege und stellen die Bevölkerung in den Mittelpunkt. Die Öffi-Förderung soll dort ankommen, wo sie den größten Nutzen für die Niederösterreicher bringt", erklärt Verkehrslandesrat LH-Stv. Udo Landbauer (FPÖ) den heutigen Beschluss der Landesregierung. Fünf Millionen Euro stehen jährlich für Städte und Gemeinden bereit. „Wir haben trotz Budgetkonsolidierung die Öffi-Förderung für Städte und Gemeinden gesichert. Steuergeld wird dort eingesetzt, wo es den Menschen einen konkreten Mehrwert bringt", so Landbauer.

Qualität statt Antriebsart

Künftig wird nicht mehr danach gefördert, mit welchem Antrieb ein Fahrzeug unterwegs ist, sondern danach, welchen Nutzen das Angebot bringt. „Teures Gold-Plating auf Kosten der Steuerzahler wird es mit uns nicht mehr geben. Entscheidend ist, dass das Angebot funktioniert und die Menschen zuverlässig ans Ziel kommen", betont Landbauer. Gefördert werden Linien- und Bedarfsverkehre mit klaren Mindeststandards: mindestens Montag bis Freitag, zehn Stunden täglich, im Stundentakt beziehungsweise mit höchstens einstündiger Vorbestellzeit.

Plus für den ländlichen Raum

Wer eine tägliche Bedienzeit von mindestens 15 Stunden bietet, erhält eine höhere Förderung. Bezirkszentren ohne direkten Bahnanschluss profitieren zusätzlich von einem Zuschlag von 60 Prozent. „Ob in der Stadt oder im ländlichen Raum, ein gutes öffentliches Verkehrsangebot ist entscheidend für die Lebensqualität und die Standortentwicklung. Mit der neuen Nahverkehrsförderung schaffen wir Planungssicherheit und transparente Regeln für alle Gemeinden. Wir stärken genau jene Angebote, die den Niederösterreichern im Alltag wirklich helfen", so Landbauer.

Fazit. Mehr Qualität, mehr Fairness, mehr Planungssicherheit – Niederösterreich zeigt, wie bürgernahe Verkehrspolitik aussehen kann.

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