Grüne Oase

Martin-Luther-Platz: Finale Phase der Neugestaltung

Visualisierung des umgestalteten Martin-Luther-Platzes mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und Menschen.
© Stadt Linz/KK
20 Bäume, Stauden und zahlreiche konsumfreie Sitzmöglichkeiten sollen für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Rund 1.000 Quadratmeter Fläche werden entsiegelt.
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Linz. Die Neugestaltung des Martin-Luther-Platzes in Linz geht in die finale Phase. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten stehen nun die Bepflanzung und Möblierung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Evangelischen Pfarrgemeinde Linz – Innere Stadt pflanzt die Stadt insgesamt 20 neue Bäume sowie mehrjährige Stauden. Gleichzeitig werden rund 1.000 Quadratmeter und damit etwa ein Drittel der gesamten Fläche entsiegelt.

Zwölf Ulmen werden künftig in neuen Bauminseln wachsen. Weitere sechs Gleditsien sind für die wasserdurchlässig gestaltete Fläche vor der Douglas-Filiale vorgesehen. Im Pfarrgarten kommen eine Vogelkirsche und ein Apfelbaum hinzu. Unter den Ulmen und im Pfarrgarten sorgen Stauden für zusätzliche Begrünung.

Bei zwölf der neuen Bäume setzt die Stadt auf das Schwammstadtprinzip. Dieses soll die Wasserversorgung verbessern und damit die Entwicklung der Bäume unterstützen. Gleichzeitig sollen die Bäume künftig Schatten spenden und der starken Erwärmung versiegelter Flächen im Sommer entgegenwirken.

Neue Sitzplätze ohne Konsumzwang

Neben der Begrünung soll auch die Aufenthaltsqualität auf dem Martin-Luther-Platz deutlich steigen. Sieben Sitzbänke und 15 Sessel schaffen neue konsumfreie Möglichkeiten zum Verweilen. Zusätzlich werden ein Trinkbrunnen und neue Fahrradanlehnbügel aufgestellt. Bürgermeister Dietmar Prammer sieht in der Neugestaltung ein konkretes Projekt der Linzer Stadtstrategie. Mehr Grün, neue Sitzmöglichkeiten und die Verkehrsberuhigung sollen den zentral gelegenen Platz attraktiver machen.

Auch Umweltstadträtin Eva Schobesberger hebt die Entsiegelung hervor. Durch die neuen Bäume und das Schwammstadtprinzip soll insbesondere auf die Folgen heißer Sommer reagiert werden. Die Evangelische Pfarrgemeinde stellt den Platz vor ihrer Kirche der Öffentlichkeit zur Verfügung. Pfarrerin Veronika Obermeir-Siegrist erhofft sich dadurch mehr Begegnungen und neue schattige Plätze zum Verweilen.

Fertigstellung für November geplant

Die 20 Bäume sollen nach aktuellem Stand Ende Oktober geliefert werden. Der späte Pflanzzeitpunkt bietet laut Stadt aus vegetationstechnischer Sicht gute Voraussetzungen für ihre Entwicklung. Nach der ersten Novemberwoche sollen sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein.

Auch rund um den Martin-Luther-Platz gibt es Veränderungen. Pflastersteine des Platzes werden in der Johann-Konrad-Vogel-Straße wiederverwendet. Diese wird zu einer verkehrsberuhigten Begegnungszone. Fahrzeuge können künftig nur noch aus der Tiefgarage in Richtung Dametzstraße ausfahren. Einsatzfahrzeuge sind von dieser Regelung ausgenommen.

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