Fälle steigen!

New York ruft Masern-Notstand aus

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Mehr als 100 Fälle seit Jahresbeginn haben nun zu radikalen Schritten geführt.
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Masern-Alarm im "Empire State". Der US-Bundesstaat New York hat den Katastrophen-Notstand ausgerufen. Gouverneurin Kathy Hochul sah sich wegen der rasant steigenden Fallzahl dazu gezwungen.

Kaum Fälle in der Stadt

Mehr als 100 Fälle wurden seit Jahresbeginn im Bundestaat registriert, der keineswegs nur aus der Stadt New York besteht und dessen Hauptstadt Albany heißt. Nur sieben der Fälle wurden in der Stadt New York registriert, 101 im weiteren Bundesstaat.

Durch den Notstand können jetzt mehr medizinische Fachkräfte Impfungen anbieten: dazu gehören Apotheker, Hebammen und bestimmte Rettungskräfte. Tests sollen auch leichter angeordnet werden können.

Weltweit steigen Masernfälle

Betroffen von der Masern-Epidemie ist aber keineswegs nur New York. USA-weit steigen die Fälle rasant an, in diesem Jahr sind 3.887 Fälle registriert worden, im Vergleich zu 2.289 im vorherigen Jahr. Weltweit steigen die Zahlen ebenso an. Die WHO schätzt für das Jahr 2024 rund elf Millionen Infektionen, fast 800.000 mehr als 2019.

Die Zahl der Länder mit großen Ausbrüchen hat sich seit 2021 beinahe verdreifacht.

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