iOS 27
Nicht Passwort: Jetzt kommt neuer Apple-Schutz
Apple hat auf der WWDC 2026 das neue System "Trust Insights" vorgestellt. Drittentwickler können die entsprechende API künftig in ihre eigenen Apps integrieren. Ziel ist es, typische Muster von Social Engineering zu erkennen und Nutzer vor möglichen Betrugsversuchen zu warnen.
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Warnung vor Betrug
Wird etwa ein Versuch erkannt, Geld vom Nutzer zu erhalten, kann ein Hinweis erscheinen, dass bei der geplanten Transaktion ein hohes Scam-Risiko festgestellt wurde. Nutzer können die Transaktion anschließend abbrechen, sie dem Betreiber melden oder trotzdem fortfahren.
Zwei Modelle im Einsatz
Die Erkennung basiert auf zwei Modellen. Das erste läuft direkt auf dem Gerät und bewertet verschiedene Signale wie den Kontext, die Uhrzeit und die Interaktionen der Nutzer. Laut Apple greift dieses Modell nicht auf Inhalte von Konversationen oder Fotos zu, sondern arbeitet mit Metadaten wie der Dauer von Interaktionen oder der Nutzung von Apps.
Der dabei berechnete Wahrscheinlichkeitswert wird ohne persönliche Daten an ein zweites Modell auf Apple-Servern übermittelt. Dieses lernt laut Apple anhand der Signale sowie des späteren Feedbacks von Nutzern und Entwicklern, wie zutreffend die Bewertung möglicher Betrugsversuche war.
Start mit iOS 27
Nach Angaben von Apple ist das System bereits in den eigenen nativen Anwendungen im Einsatz. Während der WWDC-Präsentation wurde eine mögliche Warnung in Apple Pay gezeigt, die vor Betrug schützen soll.
Im September 2026 soll iOS 27 für alle veröffentlicht werden. Wie umfassend "Trust Insights" in Apps verfügbar sein wird, hängt von der Umsetzung durch Drittentwickler ab. Google hat für das kommende Android-Update mit "Fake Call Detection" ebenfalls eine vergleichbare Funktion vorgestellt. Während Apples Modelle breiter ausgelegt sind, konzentriert sich Googles Lösung laut der Quelle auf Anrufe, Nachrichten und E-Mails.
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