Landarbeiterkammerwahl
NÖAAB/FCG bleibt die stärkste Liste
Drei Listen traten dieses Mal zur Wahl an, erstmals seit 1997 gab es auch wieder eine freiheitliche Liste. 21.000 Personen waren bei der Landarbeiterkammerwahl wahlberechtigt.
Freistetter seit 2005 Präsident
Seit 2005 ist Andreas Freistetter Präsident der Landarbeiterkammer in Niederösterreich. Seine ÖVP-nahe Liste NÖAAB-FCG erreichte dieses Mal 80,49 Prozent der Stimmen. Verglichen zur letzten Wahl 2014 ist das ein leichtes Minus von 2,32 Prozentpunkten.
Auch interessant
Vizepräsident Karl Orthaber holte mit der SPÖ-nahen Liste FSG-LAK 8,71 Prozent der Stimmen. Mit einem deutlichen Minus von 8,48 Prozentpunkten hat sich die Liste bei den Stimmen verglichen zur Wahl 2014 nahezu halbiert. Die freiheitliche Liste wurde von Herbert Kammerhofer angeführt. Seine Liste erreichte auf Anhieb 10,80 Prozent der Stimmen und wurde damit die zweitstärkste Liste in der Kammer.
Andreas Freistetter, Spitzenkandidat der Liste NÖAAB-FCG, sprach gegenüber noe.ORF.at von einem "sensationellen Ergebnis". "Beim Antreten von drei Listen über 80 Prozent Vertrauen zu erhalten, ist glaube ich wirklich nicht zu toppen. Es freut uns sehr und es ist die Bestätigung unseres Weges."
Wahlbeteiligung lag bei 39,12 Prozent
Auf Basis des vorläufigen Endergebnisses ergibt sich folgende Mandatsverteilung in der Landarbeiterkammer: 33 Mandate hält künftig die NÖAAB-FCG, 3 Mandate sind es für die FSG-LAK und die freiheitliche Liste stellt künftig 4 Mandate. Die Wahlbeteiligung lag dieses Mal bei 39,12 Prozent. Im Jahr 2014 lag die Wahlbeteiligung noch bei 48,39 Prozent.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden