Snowboard
Olympia-Heldin Sabine Payer tritt zurück
Die Kärntnerin ist Österreichs erfolgreichste Alpinboarderin, sie gewann 13 Weltcup-Einzelrennen, zwei kleine Team-Kristallkugeln und drei WM-Medaillen, ehe es heuer mit Platz zwei im Parallelriesentorlauf von Livigno mit Edelmetall bei Olympischen Spielen klappte. "Natürlich ist auch etwas Wehmut dabei, aber es ist nach 16 Saisonen im Weltcup der richtige Zeitpunkt und fühlt sich auch richtig an", sagte Payer.
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"Die Olympischen Spiele mit dem Gewinn der Silbermedaille waren ein unglaublich schönes Happy End und ein cooler Abschluss einer genialen Zeit, in der ich viel erleben durfte", teilte Payer in der Verbandsaussendung mit. Erfreut zeigte sie sich, dass der Parallelriesentorlauf im Olympia-Programm bleibt und es 2030 mit einem Mixed-Teambewerb eine zweite Medaillenentscheidung geben wird: "Das ist für die Sportart von existenzieller Bedeutung und zugleich ein enormer Motivationsschub für die nächste Generation", meinte Payer, die sich in Zukunft weiterhin in die Nachwuchsarbeit am Stützpunkt Simonhöhe einbringen will.
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Payer, die mit dem ebenfalls erfolgreichen Snowboarder Alexander Payer verheiratet ist, war nur einmal bei Olympischen Spielen mit dabei. Die Auflage 2018 hatte sie wegen einer schweren Verletzung verpasst (Wadenbeinbruch, Syndesmosebandriss), 2022 wegen eines positiven Corona-Testergebnisses. "Es war nicht immer einfach, nach Verletzungen und Rückschlägen wieder in die Spur zu finden - das hat viel Energie gekostet. Aber der Sport hat mir auch sehr viel zurückgegeben. Ich denke da an die Heimrennen auf der Simonhöhe, wo ich vier Weltcupsiege feiern durfte."
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