Bis zu 2,293 Millionen Sportfans verfolgten die Live-Übertragung im Fernsehen und bescherten dem öffentlich-rechtlichen Sender den höchsten Marktanteil seit der Corona-Berichterstattung im Jahr 2020.
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Die zweite Halbzeit des WM-Endspiels entwickelte sich zu einem Quotenmagneten ersten Ranges. Im Schnitt schalteten 2,247 Millionen Menschen bei einem Marktanteil von 73 Prozent ein. Noch deutlicher fiel das Interesse in den jüngeren Zielgruppen aus: Bei den 14- bis 49-Jährigen wurde ein Marktanteil von 82 Prozent erzielt, in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen waren es sogar 89 Prozent. Damit war das Finale die meistgesehene ORF-Sendung seit der ZIB-Berichterstattung im Frühjahr 2020.
Selbst zu später Stunde blieb das Publikum vor den Bildschirmen fixiert. Die Entscheidung in der Verlängerung sahen um Mitternacht im Schnitt noch immer 2,142 Millionen Zuseherinnen und Zuseher, was einem Marktanteil von 79 Prozent entspricht. Die anschließenden Siegerehrungen und WM-Feierlichkeiten bis 0.50 Uhr verfolgten durchschnittlich 1,009 Millionen Menschen (69 Prozent Marktanteil). Insgesamt erreichte die Berichterstattung während des gesamten Turnierzeitraums vom 11. Juni bis 19. Juli rund 6,698 Millionen Menschen in Österreich.
Digitaler Boom auf ORF ON
Parallel zum klassischen Fernsehsignal verzeichneten auch die digitalen Plattformen Rekordwerte. Allein am Finaltag wurden über die Streaming-Plattform ORF ON 65 Millionen Nutzungsminuten generiert. Der Livestream der zweiten Halbzeit erzielte mit einer Durchschnittsreichweite von 351.000 Zusehern einen neuen Allzeit-Rekord für den ORF. Das Online-Angebot sport.ORF.at verzeichnete während des Turniers insgesamt 106 Millionen Seitenaufrufe.
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher zog eine positive Bilanz: "Diese Fußball-WM war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich, was die Anzahl der Spiele betrifft, die Sendezeiten und vor allem die erstmalige Teilnahme Österreichs nach 28 Jahren. Mit einem kleinen Team in den USA das Kultstatus erlangt hat, mit neuen, spannenden Expertinnen und Experten daheim am Mediencampus und mit Kolleginnen und Kollegen aus Redaktion und Technik im Rund-um-die-Uhr-Dienst ist es gelungen, echte WM-Begeisterung zu entfachen – sei es im Fernsehen, im Radio, in den Online-Angeboten, via Social Media und mittels hervorragend genutzter Public-Viewing-Events. Mein Dank geht an die Fans, die unsere Angebote so umfassend genützt haben, und an alle beteiligten ORF-Kolleginnen und -Kollegen, die im wahrsten Wortsinn WM-reif waren. Ich bedanke mich auch bei ServusTV für die gelungene Kooperation."
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