"Chef-Trenner"
Prohaska und 48er sagen Müll den Kampf an
Hundekot, Zigarettenstummel und illegaler Sperrmüll sorgen auf den Straßen Wiens häufig für Ärger. Vor diesem Hintergrund startet die MA 48 nun eine breit angelegte Sauberkeitskampagne - wer in der Stadt lebt, muss auch Verantwortung für sie übernehmen. Mit einer kräftigen Portion Humor stellt sich ÖFB-Legende Herbert Prohaska als "Chef-Trenner" in den Dienst der Bundeshauptstadt.
"Sog’ ma amal so: Wenn jeder seinen Dreck einfach liegen lässt, dann schaut’s irgendwann aus wie nach einer Verlängerung im Gatsch. Beim Fußball musst auch zusammenspielen – und bei der Sauberkeit in Wien genauso", erklärt Herbert Prohaska den Sinn und Zweck der Kampagne.
"Alle müssen mitspielen"
In Wien stehen 21.800 Papierkörbe mit Ascherohren, 1.200 freistehende Ascherohre und 4.200 Hundekotsackerl-Spender bereit. Wer nicht "liefert", muss "blechen": Müll- und Zigarettensünder zahlen 70 Euro, bei Sperrmüll fallen mindestens 600 Euro an - kontrolliert wird durch die WasteWatcher. Wichtig zu wissen: Sperrmüll kann montags bis samstags von 7 bis 18 Uhr kostenlos auf 13 Mistplätzen in ganz Wien entsorgt werden.
"Für ein sauberes Wien müssen alle mitspielen. Mit der Kampagne wollen wir Bewusstsein schaffen und dazu motivieren, die zahlreichen Entsorgungsmöglichkeiten in Wien auch tatsächlich zu nutzen", betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.
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