Planquadrat

PS-Terror in der City - Polizei jagt Raser und Poser

© APA/MAX SLOVENCIK
Die Tuning-Szene muss sich im 1. Bezirk auf ungemütliche Zeiten einstellen. Weil Anrainer Sturm laufen, zieht die Polizei das Tempo an. Für unverbesserliche Raser setzt es jetzt Strafen am laufenden Band.
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Die Polizei greift in der Inneren Stadt weiterhin hart durch. Nach den erfolgreichen Schwerpunktaktionen der vergangenen Monate wird der konsequente Kurs gegen Raser und "Auto-Poser" fortgesetzt. Weil sich die Bevölkerung immer wieder über den Lärm beschwert, wird es auch in Zukunft regelmäßige Planquadrate und verstärkte Kontrollen rund um Rotenturmstraße, Hoher Markt, Tuchlauben und Brandstätte geben.

Schluss mit dem PS-Terror im 1. Bezirk

Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit, unnötigem Lärm sowie illegalen Umbauten. Dadurch soll die Verkehrssicherheit nachhaltig erhöht werden. Gleichzeitig gilt es, die Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie für alle Gäste im 1. Bezirk zu schützen. Schon bei den vergangenen Einsätzen konnten zahlreiche Übertretungen festgestellt und angezeigt werden. Die Bilanz der letzten großen Schwerpunktaktion war mit 93 Anzeigen und 57 Organmandaten mehr als deutlich. Vier Fälle landeten sogar direkt beim Schnellrichter, und die betroffenen Lenker wurden angezeigt.

Strafen-Flut bei jüngstem Planquadrat

Auch bei der Schwerpunktaktion am Freitag wurden zahlreiche Delikte festgestellt: 58 Anzeigen, dazu 21 Organmandate, 1 Kennzeichenabnahme, 20 Alko-Vortests. Vier Fälle landeten direkt beim Schnellrichter, die Lenker wurden angezeigt. Die Behörden machen unmissverständlich deutlich, dass man bei diesem Thema keineswegs lockerlassen wird.

Weitere Schwerpunktaktionen und Planquadrate sind bereits fix geplant, um konsequent gegen rücksichtslose Verkehrsteilnehmer vorzugehen und klare Grenzen aufzuzeigen. "Die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner haben für uns höchste Priorität. Deshalb werden wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Wer durch Raserei, Lärm oder gefährliches Verhalten andere beeinträchtigt, muss auch künftig mit strengen Kontrollen und entsprechenden Konsequenzen rechnen“, betont ÖVP-Bezirksvorsteher Markus Figl.

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