Oper

Schweden-Royals erobern Salzburg

Vier elegant gekleidete Personen posieren vor dem Haus für Mozart bei den Salzburger Festspielen.
© FRANZ NEUMAYR
Dass die Salzburger Festspiele ein Hotspot für Kulturbegeisterte aus aller Welt sind, ist bekannt. Doch wenn Eva O’Neill zum "Amadeus Weekend" bittet, wird die Mozartstadt vollends zum Epizentrum des internationalen Geld- und Hochadels.
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Einst vor einem Vierteljahrhundert vom legendären Festspielmäzen Donald Kahn ins Leben gerufen, führt die gebürtige Kärntnerin Eva O’Neill das "Amadeus Weekend" mit feinem Gespür für Glamour weiter. Die Österreicherin, spätestens seit der Hochzeit ihres Sohnes Christopher mit Prinzessin Madeleine von Schweden selbst ein fixer Bestandteil des internationalen Jetsets, versammelte auch heuer wieder eine elitäre Gästeschar in Salzburg

Der Preis für das Rundum-Sorglos-Paket im Luxussegment? Streng geheim – bewegt sich jedoch schätzungsweise im deutlich fünfstelligen Bereich pro Person. Dafür geboten wird nur das Beste: Nächtigungen in den luxuriösesten Hotels der Stadt, Transfers in feinsten Limousinen, ein Champagner-Empfang mit der Festspielpräsidentin persönlich sowie ein prunkvolles Auftakt-Dinner im Schloss Hellbrunn.

Hoher Besuch aus Schweden und adlige Prominenz

Das Gästebuch des Wochenendes liest sich naturgemäß wie das Who’s who der europäischen High Society. Allen voran durfte die Gastgeberin das schwedische Königspaar Carl Gustaf und Silvia begrüßen, die als Schwiegereltern ihres Sohnes keineswegs zum ersten Mal der Einladung von Eva O’Neill folgten.

Zwei elegant gekleidete Frauen begrüßen sich herzlich vor einem Festspielhaus in Salzburg.
Eva O´Neill (links) busselt Königin Silvia von Schweden zur Begrüßung ab. © FRANZ NEUMAYR

Ebenfalls unter den geladenen Gästen gesichtet: Corinne Flick, Eva O’Neills Tochter Tatjana D’Abo in Begleitung ihres Ehemanns Herry D’Abo sowie Alexander Fürst Schaumburg-Lippe mit seiner Gattin Mahkameh Fürstin  Schaumburg-Lippe.

Älteres Paar verlässt gemeinsam eine Veranstaltung, er trägt eine Mappe, sie trägt Sonnenbrille.
Dirigent Riccardo Muti mit Ehefrau Christina. © FRANZ NEUMAYR

Große Oper und ein Stardirigent auf Abwegen

Bei all den Annehmlichkeiten kam auch das kulturelle Herzstück nicht zu kurz. Das hochkarätige Kulturprogramm startete am Montagabend mit Richard Strauss’ "Ariadne auf Naxos" im Haus für Mozart, gefolgt von Mozarts eindrucksvoller "C-Moll-Messe" in der Stiftskirche St. Peter sowie der Oper "Carmen" als krönendem Abschluss.

Ein Paar steht lächelnd auf einer Straße, sie trägt ein buntes Blumenkleid.
Karoline Edtstadler mit Lebensgfährten Markus Fauland © FRANZ NEUMAYR

Der Dichte an Prominenz vor dem Festspielhaus konnte sich selbst ein sonst eher zurückgezogener Star nicht entziehen: Dirigent Riccardo Muti, der gerade von den Proben für seine begehrte Konzertreihe mit den Wiener Philharmonikern kam, nutzte die Gunst der Stunde. Fast unbemerkt schlenderte der Maestro an der Seite seiner Ehefrau Christina durch die sonnige Hofstallgasse und genoss das bunte Flanieren der Festspielgäste.

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