Trotz VAR KEIN Pfiff

"Skandalös": Wieder Elfer-Wirbel bei der WM

© APA/AFP/TIMOTHY A. CLARY
Beim WM-Auftaktsieg der Franzosen gegen Senegal stand nicht das Ergebnis im Mittelpunkt, sondern eine heftig diskutierte Schiedsrichter-Entscheidung.
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Es war die 58. Minute im Spiel Frankreich gegen Senegal beim Stand von 0:0, als Kylian Mbappé (27) nach einer Grätsche von Ex-Bayern-Star Sadio Mané (34) im Strafraum zu Boden ging. Es gab einen klaren Kontakt, der Video-Schiedsrichter (VAR) prüfte die Situation – doch Schiedsrichter Alireza Faghani (48) entschied gegen einen Strafstoß. Kurios: Die französischen Fans jubelten bereits, weil es kurz so aussah, als würde der Referee auf den Punkt zeigen. Am Ende siegte Frankreich dennoch mit 3:1.

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Highlights: Frankreich vs. Senegal


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Bei MagentaTV sorgte der ausgebliebene Pfiff für mächtig Kopfschütteln. "Da werde ich gleich emotional", startete Thomas Müller seine Analyse. "Das ist einfach nur ein astreines Foul. Wie man da auf die Idee kommen kann, das im Spiel nicht zu sehen und vor allem im Video danach den Elfmeter nicht zu geben, ist für mich ein absolutes Rätsel." Der 36-Jährige ging sogar noch einen Schritt weiter: "Aus meiner Sicht, und das Wort benutze ich eigentlich nie, skandalös, dass das keinen Elfmeter gibt."

"Klarer Elfmeter"

Auch Müllers Experten-Kollege Mats Hummels (37) sah einen "ganz klaren Elfmeter". Schiri-Experte Patrick Ittrich (47) bestätigte die Einschätzung der beiden Ex-Nationalspieler: "Er kommt mit einer riesigen Geschwindigkeit, und man muss nicht immer eine Ausrede für den Abwehrspieler suchen. Er wird am Laufweg gehindert."

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Auch wenn Frankreich am Ende souverän gewann, wird diese strittige Schiedsrichter-Entscheidung wohl noch länger für Diskussionsstoff bei dieser Weltmeisterschaft sorgen.

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