Nach 16 Jahren

Spanien zurück auf dem Fußballthron

Zwei spanische Fußballspieler feiern jubelnd auf dem Rasen liegend einen Sieg.
© EPA
De la Fuente führt die "Furia Roja" 16 Jahre nach Johannesburg wieder zum WM-Titel. Unter einem goldenen Konfettiregen hebt Kapitän Rodri den WM-Pokal empor.
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Seine Teamkollegen fallen sich in die Arme, Luis de la Fuente schließt sein Betreuerteam. 16 Jahre nach dem Triumph von Johannesburg ist Spanien wieder Weltmeister. Der zweite Titel ist der Schlusspunkt eines Turniers, das mit einem Dämpfer begann und mit einer Machtdemonstration endete.

Der Fehlstart wird zum Wendepunkt dieser WM-Reise!!

Dabei sah es zum Auftakt noch nicht nach einem Titel aus. Das enttäuschende 0:0 gegen Kap Verde ließ Zweifel aufkommen, doch De la Fuente hielt unbeirrt an seiner Spielidee fest. Schon das 4:0 gegen Saudi-Arabien brachte die Sicherheit zurück, der hart erarbeitete 1:0-Erfolg gegen Uruguay den Gruppensieg. Im Sechzehntelfinale ließ Spanien Österreich beim 3:0 keine Chance. Richtig gefordert wurde die "Furia Roja" erst in der K.-o.-Phase. Gegen Portugal erlöste Mikel Merino seine Mannschaft mit dem späten 1:0, im Viertelfinale gegen Belgien traf er erneut in der Schlussphase zum 2:1. Spätestens im Halbfinale gegen Frankreich gab Spanien dann die Antwort auf alle Zweifel. Die Mannschaft kontrollierte Ball und Tempo über weite Strecken, ließ den Franzosen kaum Luft zum Atmen und zog hochverdient ins Endspiel ein.

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Highlights: Spanien vs. Argentinien


© ORF


Rekorde untermauern Spaniens außergewöhnliche WM 2026!

Vor dem Finale hatte die "Furia Roja" bereits zahlreiche Bestmarken aufgestellt. Rodri spielte 648 erfolgreiche Pässe und stellte damit einen neuen WM-Rekord auf. Unai Simón blieb in sechs der ersten sieben Partien ohne Gegentor und schrieb ebenfalls Geschichte. Insgesamt kassierten die Spanier bis zum Endspiel nur einen Treffer. Mikel Oyarzabal stellte mit fünf Toren den spanischen WM-Rekord ein, dazu blieb Spanien vor dem Finale 37 Länderspiele in Folge ungeschlagen und egalisierte damit den internationalen Höchstwert.

De la Fuente formt aus Talenten eine echte Mannschaft!

Der größte Anteil an diesem Triumph gehört dem Teamchef. De la Fuente widerstand nach dem Fehlstart jeder Hektik, vertraute seiner Mannschaft und wurde belohnt. Statt sich auf einzelne Stars zu verlassen, formte er ein Kollektiv, in dem jeder seine Aufgabe erfüllte. Rodri gab den Takt vor, Simón war der verlässliche Rückhalt, Merino entschied die engen K.-o.-Spiele und Oyarzabal lieferte die Tore. Zwei Jahre nach dem EM-Titel 2024 ist Spanien damit auch wieder Weltmeister – und erstmals seit 2010 zurück an der Spitze des Weltfußballs.

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