Große Auszeichnung
Stefanie Reinsperger erhält Elisabeth-Orth-Preis
Stefanie Reinsperger erhält den Elisabeth-Orth-Preis der Gesellschaft der Freunde des Burgtheaters. Die Schauspielerin schaffe es, "selbst als Solistin auf der Bühne, das Haus unter Strom zu setzen", lobte die Jury. Für ihre Nominierung waren ihre Auftritte in den Produktionen "Selbstbezichtigung", "Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos" und "Wir sind noch einmal davongekommen" ausschlaggebend. Die Verleihung erfolgt am 27. September im Prunkfoyer des Burgtheaters.
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"Ihre Virtuosität bei der Aneignung selbst der sprödesten Kunstsprache, die sie zu ihrer eigenen macht, zeigt ihr großes Können", hielt die fünfköpfige, aus (Ex-)Journalistinnen und Journalisten bestehende Jury fest. "Sie ist uneitel in ihrer Rollengestaltung, Natürlichkeit, Leidenschaft, Risikobereitschaft, auf die sie sich nicht nur einlässt, sondern geradezu zu lieben scheint, exzessive Leidenschaft und couragierte Dreistigkeit fast bis zum Punkt der Vulgarität zeichnen ihr Spiel aus", hieß es weiter zur Leistung der 38-Jährigen.
Buhlschaft und Hauptkommissarin
Reinsperger ist seit der Spielzeit 2024/25 wieder Mitglied des Burgtheater-Ensembles. Davor betätigte sie sich in ihrer Karriere u.a. am Schauspielhaus Düsseldorf, am Volkstheater Wien und am Berliner Ensemble. 2017 und 2018 übernahm sie die Rolle der Buhlschaft im "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen. Auch Film und Fernsehen ist sie nicht abgeneigt. So spielte sie etwa von 2020 bis 2025 Hauptkommissarin Rosa Herzog im Dortmunder "Tatort".
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Der Elisabeth-Orth-Preis wird heuer zum fünften Mal vergeben - und zum zweiten Mal nach dem Ableben der Namensgeberin Elisabeth Orth. Die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des Burgtheaters nominierten jene Personen, deren schauspielerische Leistung sie in der abgelaufenen Saison auf einer der Bühnen des Burgtheaters am meisten beeindruckt hat. In die engere Auswahl für die Fachjury schafften es noch Caroline Peters, Nicholas Ofczarek, Marie-Luise Stockinger und Franziska Hackl. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger sind Birgit Minichmayr, Michael Maertens, Mavie Hörbiger und Nils Strunk.
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