Adelssohn

Sverre Magnus: SO teuer ist Luxus-Studium

Ein junger Mann in traditioneller norwegischer Tracht lächelt in die Kamera.
© Getty Images
Lange Zeit hielt sich das norwegische Königshaus bedeckt, wo Prinz Sverre Magnus (20) seine akademische Laufbahn einschlagen wird. Jetzt herrscht Klarheit: Der jüngere Sohn von Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit startet ab Herbst ein exklusives Bachelorstudium in Business Management.
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Rotation

Der norwegische Palast bestätigte offiziell, dass der 20-jährige Prinz sein Studium am erst 2021 gegründeten Forward College aufnehmen wird. Der Studiengang beinhaltet Fächer wie Einführung in die Wirtschaftswissenschaften, Statistik und Rechnungswesen und zeichnet sich durch ein internationales Rotationsprinzip aus: Das erste Jahr absolviert Sverre Magnus in Lissabon, bevor die Folgesemester in Paris und Berlin auf dem Programm stehen.

Mindestens 66.400 Euro

Diese exklusive Ausbildung hat allerdings einen stolzen Preis. Laut einem Bericht des norwegischen Mediums Nettavisen summieren sich die finanziellen Aufwände beträchtlich:

  • Gebühren: Die jährlichen Studiengebühren schlagen mit 20.600 Euro zu Buche, zuzüglich rund 550 Euro Prüfungsgebühren.
  • Gesamtsumme: Über die dreijährige Ausbildungszeit belaufen sich die reinen Studienkosten – kalkulierte fünfprozentige Steigerungen eingerechnet – auf mindestens 66.400 Euro.
  • Lebenshaltung: Unterkünfte in Wohnheimen (9.880 bis 13.520 Euro jährlich), Verpflegung, Nahverkehr und Ausgaben für den Alltag kommen noch hinzu.

Keine Steuergelder

Im Gegensatz zu seiner älteren Schwester Prinzessin Ingrid Alexandra (22), deren inzwischen unterbrochenes Studium in Sydney teils staatlich gefördert wurde, stellt der Hof klar: Sverre Magnus’ Ausbildung wird nicht aus Steuergeldern finanziert.

Experten loben Chance

Unter norwegischen Adelsexperten stößt die Wahl des Prinzen auf große Zustimmung. Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen vom Sender TV 2 bezeichnete den Schritt als "kluge Entscheidung". Durch die Stationen in Portugal, Frankreich und Deutschland könne der Royal zu einer Art Laiendiplomat heranreifen, wovon auch Norwegen langfristig profitiere.

Fans mit roten Norwegen-Schals feiern gut gelaunt in einer Menschenmenge bei Tageslicht.
Supporters of Norway's national football team, including Princess Ingrid Alexandra of Norway L) and her brother Prince Sverre Magnus of Norway (R) celebrate at Slottsplassen in Oslo after the team's return to Norway from the USA on July 13, 2026. Norway were knocked out in the quarter-final match against England. (Photo by Trond R Teigen / NTB / AFP) / Norway OUT © APA/AFP/NTB/TROND R TEIGEN

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