Kriegs-Eskalation
US-Demokraten rechnen nach Soldatentod mit Trump ab
Der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat, Mark Warner, sagte, es sei bemerkenswert, dass die USA nicht mehr Todesopfer zu beklagen hätten. "Wir haben buchstäblich Hunderte Schwerverletzte", betonte er und verwies dann auf die 16 bisher gefallenen US-Soldaten.
Als stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses gehört er dem kleinen Kreis hochrangiger Kongressmitgliedern an - der sogenannten "Gang of Eight" - auf welche die US-Regierung Briefings zu Geheimdienstangelegenheiten in bestimmten Situationen beschränken kann. Er könne eindeutig sagen, dass "keine unmittelbare Bedrohung durch den Iran bestand", betonte Warner im Gespräch mit dem Sender CBS News und warf Trump vor, den Krieg ohne Plan begonnen zu haben.
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Bereits am Samstag, als das US-Militär erstmals seit März wieder den Tod von zwei seiner Soldaten infolge von iranischem Beschuss meldete, hatten mehrere Demokraten mit Kritik an Trump reagiert. "Das ist der Preis für Präsident Trumps unnötigen Krieg", schrieb Nikki Budzinski, Abgeordnete im Repräsentantenhaus, auf der Plattform X. Ihr Parteikollege Herbert Conaway forderte Trump auf, den Krieg zu beenden. "Genug ist genug", schrieb er auf X.
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Trumps Reaktion auf den Tod der Soldaten
Trump wiederum verteidigte den Krieg, den die USA gemeinsam mit Israel Ende Februar begonnen hatten, am Samstag. "Haben Sie sich jemals gefragt, wie viele Menschen in Vietnam gestorben sind? Haben Sie sich jemals gefragt, wie viele Menschen an einem einzigen Tag in Afghanistan gestorben sind?", zitierte ihn das Boulevardblatt "New York Post" aus einem Telefoninterview. Trump bezeichnete den Tod der Soldaten demnach als "Schande" und betonte, dass die Soldaten gestorben seien, weil sie nicht wollten, dass der Iran eine Atomwaffe besitze.
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