Erfolgskurs

Wechsel an der Spitze der Wiener VHS

Drei Personen stehen vor einer Wand mit VHS-Logos und lächeln in die Kamera.
© VHS
Bei den Wiener Volkshochschulen steht ein Wechsel im Chefsessel bevor. Nach zehn Jahren an der Spitze verabschiedet sich Geschäftsführer Herbert Schweiger Ende September in den Ruhestand. Ab Oktober übernimmt Daniela Ecker-Stepp das Ruder bei der bekannten Bildungseinrichtung.
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Die Bilanz der vergangenen Dekade kann sich sehen lassen. "Mehr als 270.000 Kurse und rund 2,4 Millionen Teilnahmen in zehn Jahren – das sind mehr Teilnahmen, als Menschen in Wien leben – zeigen eindrucksvoll den Stellenwert der Wiener Volkshochschulen“, betont Herbert Schweiger. "Es ist in dieser Zeit gelungen, Bildung leistbar, niederschwellig und für breite Bevölkerungsgruppen zugänglich zu halten sowie gleichzeitig Qualität und Reichweite konsequent auszubauen."

Ein älterer Mann mit Brille spricht bei einer Konferenz, vor ihm ein Namensschild und Getränke.
Nach zehn Jahren an der Spitze zieht Herbert Schweiger Bilanz. © VHS

Besonders wichtig war Schweiger immer, dass die Wiener Volkshochschulen für alle Menschen in dieser Stadt offen bleiben. "Ich bin überzeugt, dass sie heute auf einem sehr guten Fundament stehen und bestens auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet sind“, sagt Schweiger weiter.

In seiner Rolle als Geschäftsführer hat Schweiger nicht nur das Leitmotiv, "Bildung für alle" bereitzustellen, sondern auch konsequent die strukturelle Weiterentwicklung der Organisation vorangetrieben. Die Bewältigung der Covid‑19‑Pandemie führte unter seiner Leitung zu einem richtungsweisenden Digitalisierungsschub, bei gleichzeitiger Stärkung der Rolle der VHS im sozialen Miteinander der Stadt.

Lob von der Stadtpolitik

Mit aktuell 31 Standorten und neun spezialisierten Einrichtungen sind die Wiener Volkshochschulen flächendeckend in der Stadt präsent.  "Herbert Schweiger hat die Wiener Volkshochschulen mit großem Engagement weiterentwickelt und damit einen wichtigen Beitrag zu Bildungsgerechitgkeit und gesellschaftlicher Teilhabe in Wien geleistet. Dafür gebührt ihm großer Dank", sagt  Veronica Kaup-Hasler, SPÖ-Stadträtin für Kultur und Wissenschaft.

Bildung, die Orientierung gibt

Frau mit langen blonden Haaren spricht bei einer Konferenz, vor sich Wasserflaschen und Namensschild.
Mit 1. Oktober übernimmt Daniela Ecker-Stepp die Geschäftsführung der Wiener Volkshochschulen. © VHS

Die zukünftige Geschäftsführerin Daniela Ecker-Stepp ist im Haus keine Unbekannte. Sie leitet seit 2017 den Geschäftsbereich Schule und verantwortet damit die Bildungsangebote für jährlich über 16.000 Schülerinnen und Schüler. Seit dem Vorjahr führt sie zudem interimistisch die VHS Wiener Urania. "Mit Daniela Ecker-Stepp gewinnt die VHS eine Führungspersönlichkeit, die die Organisation aus dem Inneren kennt als auch strategisch weiterentwickeln kann", ist sich Christan Deutsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Wiener Volkshochschulen, sicher.

Für die Zukunft hat sich die neue Chefin bereits klare Schwerpunkte gesetzt. Neben der digitalen Selbstbestimmung und dem souveränen Umgang mit künstlicher Intelligenz stehen auch das lebensphasenorientierte Lernen sowie barrierearme Bildungsangebote auf ihrer Agenda.

"Der Weg in die Zukunft ist klar: Auf einem starken historischen Fundament aufbauen, die Vision konsequent weiterdenken und die Organisation so aufstellen, dass sie unter veränderten Rahmenbedingungen handlungsfähig, wirksam und verlässlich bleibt", so Ecker-Stepp.

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