Chipanlagenbauer Aixtron schrieb zum Jahresanfang rote Zahlen

Der deutsche Chipanlagenbauer Aixtron ist zu Jahresbeginn in die Verlustzone gerutscht und schnitt dabei schlechter ab als von Experten erwartet. Bei einem Umsatzeinbruch um 70 Prozent auf 42 Mio. Euro lag das Minus vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 18,3 Mio. Euro nach einem Gewinn von knapp 75 Mio. vor Jahresfrist, wie der Konzern mitteilte.

Netto fiel im ersten Quartal ein Verlust von 12,3 (Vorjahr: plus 52,3) Mio. Euro an. Als Grund für den schwachen Jahresauftakt nannte der Vorstand den Rückgang der Nachfrage Ende vergangenen Jahres.

Das Management hatte Anfang März bereits erklärt, 2012 werde ein "Jahr des Übergangs zwischen den Investitionszyklen der LED-Industrie". Einen konkreten Ausblick wagte er erneut nicht. Die Vorhersehbarkeit der Auftragslage bleibe eingeschränkt. Der Vorstand gehe aber davon aus, 2012 operativ profitabel zu bleiben.

Aixtron produziert Anlagen zur Herstellung von Leuchtdioden (LED), die etwa bei industrieller Beleuchtung zum Einsatz kommen.

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