Europa schließt im Minus - Erdbeben in Japan sorgt für Unsicherheit

Die europäischen Leitbörsen haben die Sitzung am Freitag nach dem schweren Erdbeben in Japan einheitlich im roten Bereich beendet. Der Euro-Stoxx-50 schloss mit einem Abschlag von 0,89 Prozent bei 2.883,83 Punkten in der Verlustzone.

Beherrschendes Gesprächsthema zum Wochenausklang war das verheerende Erdbeben in Japan. Belastet wurde durch diese Ereignisse vor allem der Versicherungssektor. Zurich Financial Services (minus 2,41 Prozent auf 255 Schweizer Franken), Swiss Re (minus 3,54 Prozent auf 51,70 Schweizer Franken) sowie die deutsche Munich Re (minus 4,28 Prozent auf 111,75 Euro) beendeten den Handel mit deutlichen Kursverlusten. Die Unternehmen sind auch in Japan tätig.

Daneben höhere Inflationszahlen aus China für Druck. Außerdem belasteten nach wie vor die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten die Aktienmärkte. Darüber hinaus plagten die Investoren weiterhin Sorgen um die Entwicklung der globalen Wirtschaft.