Europas Börsen dank US-Daten mit klaren Gewinnen

Die europäischen Leitbörsen sind am Donnerstag nach positiven Impulsen vor allem aus den USA mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 stärkte sich um 1,35 Prozent auf 2.717,99 Zähler. Im Verlauf hellten starke US-Arbeitsmarktdaten die Stimmung der europäischen Anleger weiter auf. In den USA waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen. Zudem hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Juli überraschend weiter aufgehellt.

Die stärksten durchschnittlichen Kursgewinne gab es in der Bankenbranche zu sehen. Die Anteilsscheine der UniCredit zogen um mehr als vier Prozent an. Societe Generale kletterten um 4,28 Prozent hoch. Mehr als dreiprozentige Kursgewinne konnten auch Intesa San Paolo einstreifen.

Nokia schlossen mit einem Kursabschlag von 2,78 Prozent auf 3,012 Euro. Der angeschlagene finnische Handyhersteller kommt nicht auf die Beine. Im zweiten Quartal brach der Umsatz um fast ein Viertel auf 5,7 Milliarden Euro ein.

Die Ericsson-Titel brachen 4,84 Prozent ein. Der schwedische Telekomausrüster hatte im zweiten Quartal mit einem schwachen japanischen Yen und Problemen im asiatischen Geschäft gekämpft.

Einen Kursrutsch von acht Prozent mussten die Aktionäre des Chemiekonzerns Akzo Nobel verkraften. Nach einem Rückgang beim Umsatz und dem operativen Gewinn im zweiten Quartal wollen die Niederländer nun mit einer Verstärkung der Sparbemühungen die angespannte Lage in den Griff bekommen.