Europas Leitbörsen schließen uneinheitlich

Die europäischen Leitbörsen sind am Freitag nach einem impulslosen Handelstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verbilligte sich um 5,78 Einheiten oder 0,19 Prozent auf 3.086,64 Zähler.

Im Branchenvergleich gaben die europäischen Banktitel etwas ab. Zwar platzierten sich Deutsche-Bank-Aktien an der Spitze des Euro-Stoxx-50-Index und gingen mit einem Plus von 1,11 Prozent bei 35,49 Euro aus dem Handel. BNP Paribas schlossen mit einem knappen Aufschlag von 0,09 Prozent. Die Papiere der spanischen Banco Santander hingegen verloren 0,62 Prozent. Unicredit hielten mit minus 1,48 Prozent die rote Laterne.

Klar im roten Bereich gingen die Papiere von Siemens aus dem Handel. Sie gaben 1,09 Prozent auf 97,20 Euro ab. Der deutsche Elektrokonzern will mit neuen Höchstgrenzen für die Vorstandsgehälter die Regeln zur Corporate Governance umsetzen. Ex-Chef Peter Löscher erhält aber nach einem turbulenten Führungswechsel rund 17 Mio. Euro Abfindung.

Ebenfalls mit Verlusten schlossen EADS, sie verloren 0,78 Prozent auf 52,26 Euro. Am Vortag hatten tausende deutsche Mitarbeiter des Luft- und Raumfahrtkonzerns gegen Pläne für einen massiven Stellenabbau protestiert. An etlichen Standorten des Unternehmens hatte die IG Metall zu Kundgebungen aufgerufen.

Der in Frankfurt gelistete Wiener Ölfeldausrüster C.A.T. oil war nach guten Zahlen den ganzen Handelstag über gefragt. Die Aktien schlossen mit plus 6,57 Prozent bei 23,345 Euro deutlich im grünen Bereich.