Gesundung am US-Häusermarkt stärkt auch Home Depot

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Die Gesundung des US-Häusermarkts lässt auch bei Home Depot die Kassen wieder öfter und kräftiger klingeln. Die weltgrößte Baumarkt-Kette wies am Dienstag für das am 5. Mai zu Ende gegangene erste Quartal einen um 200 Millionen auf 1,2 Mrd. Dollar (9,3 Mrd. Euro) gestiegenen Nettogewinn aus. Damit wurden die Markterwartungen übertroffen.

Auch beim Umsatz hatten sich die Börsen-Experten mit geschätzten 18,68 Mrd. Dollar vertan. Tatsächlich legten die Erlöse um 7,4 Prozent auf 19,12 Mrd. Dollar zu - und das trotz winterlicher Temperaturen, die in Teilen der USA den Auftakt des Frühlingsgeschäfts beeinträchtigten.

Für den Rest des Jahres rechnet Home Depot damit, noch mehr Hämmer, Sägen, Schraubenzieher und weiteren Heimwerkerbedarf zu verkaufen. Der Konzern schraubte seine Umsatzerwartungen auf 2,8 von zuvor zwei Prozent in die Höhe. Im vorbörslichen Handel in den USA verteuerten sich die Aktien der Heimwerkerkette um fast vier Prozent.

Nach dem Platzen der US-Immobilienblase und in der Finanzkrise von 2007 bis 2009 musste Home Depot kräftig Federn lassen. So stürzten die Umsätze in Bundesstaaten wie Florida und Kalifornien um mehr als 20 Prozent ab. Davon hat sich die Kette dank der Wiederbelebung des Immobilienmarktes inzwischen aber erholt. Zudem hält sich das Management zugute, die Kosten schneller als der kleinere Konkurrent Lowe's Cos gesenkt zu haben.

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