ING: Börsengang von US-Sparte bringt weniger ein

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Der niederländische Finanzkonzern ING hat am Mittwoch beim Börsengang seiner US-Sparte 1,3 Milliarden Dollar (994,49 Mio. Euro) eingenommen und damit etwas weniger als erhofft. Die Sparte verkaufte mit 65,2 Millionen Aktien zwar mehr Papiere als mit 64,2 Millionen angepeilt, allerdings zu einem geringeren Preis, wie eine der beteiligten Banken mitteilte. Dieser lag nun bei 19,50 Dollar je Papier. Beabsichtigt war aber eine Spanne von 21 bis 24 Dollar.

Der IPO ist dennoch der zweitgrößte in den USA in diesem Jahr nach dem Marktdebüt von Zoetis. Die Abspaltung der Tiermedizinsparte des Arzneimittelherstellers Pfizer brachte 2,2 Milliarden Dollar.

Die Erträge aus dem IPO der US-Sparte von ING dürften sich auf 600 Millionen Dollar belaufen. ING hatte 2008 von der niederländischen Regierung eine Kapitalspritze von zehn Milliarden Euro erhalten und verkauft seit längerem Firmenbereiche, um die Schulden zurückzuzahlen.

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