Italiens BIP um 1,8 Prozent gesunken
Die Rezession hat gravierende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Die Zahl der Italiener, die in starker Armut leben, hat sich zwischen 2007 und 2012 von 2,4 Millionen auf 4,8 Millionen verdoppelt, eine Million von ihnen sind minderjährig. 2,3 Millionen Arme leben in Süditalien. 65 Prozent der Familien haben wegen der Krise ihren Konsum reduziert.
Die schwere Rezession in Italien wirkt sich besonders negativ auf die Beschäftigung aus. Sechs Millionen Italiener sind nach Istat-Angaben arbeitslos. 3,07 Millionen davon sind offiziell ohne Job, 2,99 Millionen sind "inaktiv". Damit sind Personen gemeint, die keine Stelle mehr suchen, weil sie überzeugt sind, sie würden keine finden. Würde man die "Inaktiven" als Arbeitslose in den offiziellen Statistiken einstufen, würde die Arbeitslosigkeit Italiens von 12 auf 20 Prozent steigen, berichteten italienische Medien.
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