Lkw-Teile-Hersteller aus China will an die Börse

Mit JJ Auto strebt das zweite chinesische Unternehmen in diesem Jahr an die Frankfurter Börse. Der Nutzfahrzeug-Bauteile-Hersteller will mit einer Börsennotiz in Frankfurt und Warschau zwischen 12 und 16 Mio. Euro einsammeln, wie JJ Auto mitteilte. Jeweils rund ein Drittel des Erlöses soll in die Erweiterung des Vertriebs und der Produktion fließen.

Vom kommenden Montag an bis zum 27. Mai können Aktionäre bis zu 1,78 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung zeichnen, die Preisspanne liegt bei 6,75 bis 9,00 Euro. Begleitet wird der Börsengang von der Acon Aktienbank. Am 5. Juni soll JJ Auto zum ersten Mal auf dem Frankfurter Kurszettel erscheinen.

JJ Auto setzte im vergangenen Jahr 108,5 Mio. Euro um. Der Nettogewinn lag bei 17 Mio. Euro. Der aus China stammende Textilfabrikant Tintbright war im Jänner der erste Börsenneuling in Frankfurt gewesen. Er hatte aber dabei keine neuen Aktien ausgegeben. Die Deutsche Börse hatte in den vergangenen Jahren heftig um Firmen aus China gebuhlt, an die Frankfurter Börse zu gehen. Anleger haben mit den dort gelisteten China-Werten allerdings gemischte Erfahrungen gemacht. Einige dieser Firmen wurden von Skandalen erschüttert.

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