Neuer Anlauf zur Fusion der Schweizer Rohstoffgiganten Xstrata und Glencore

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Die ins Stocken geratene Schweizer Mrd.-Fusion zwischen dem Bergbaukonzern Xstrata und dem globalen Rohstoffhändler Glencore könnte doch noch bis Jahresende über die Bühne gehen. Nach der Absage eines für den 12. Juli geplanten Votums der Xstrata-Aktionäre kündigte der Konzern eine Abstimmung für den 7. September an.

Die Mega-Fusion war auf Eis gelegt worden, nachdem der Golfstaat Katar als Xstrata-Großaktionär von Glencore Anfang Anfang Juli einen deutlich höheren Preis für die Übernahme forderte. Die staatseigene Qatar Holding sowie einige anderen Aktionäre bezeichneten das Angebot von 2,8 Glencore-Aktien für jeden Xstrata-Anteilsschein als zu gering und verlangten dafür jeweils 3,25 Aktien.

Glencore äußerte sich zunächst nicht. Der Konzern kann nun mehrere Wochen eine eventuelle Nachbesserung seines Angebots prüfen. Derweil kommt die Prüfung der geplanten Fusion im Umfang von 26 Mrd. Dollar durch die verschiedenen Kartellbehörden nach Angaben beider Konzerne voran.

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