US-Börsen im Frühhandel einheitlich höher

Die US-Börsen haben am Montag in einem weitgehend impulslosen Frühhandel einheitlich Kursgewinne verzeichnet. Der Dow Jones Industrial Index stieg bis 16.00 Uhr um 0,26 Prozent auf 16.596,92 Zähler.

Nicht nur der Datenkalender blieb zu Wochenbeginn leer, auch Zahlenvorlagen von Unternehmen waren Mangelware. Die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten bleiben zwar weiter im Fokus. Dass am Freitag ein militärisches Manöver der russischen Armee planmäßig beendet wurde, ist unter den Anlegern allerdings als Signal für eine mögliche Deeskalation gedeutet worden. Im Irak wiederum gerät die Gruppe Islamischer Staat (IS) nach US-Luftschlägen zunehmend unter Druck. Außerdem verhandeln Israelis und Palästinenser in Kairo über eine dauerhafte Waffenruhe.

Auf Unternehmensseite blieb die Nachrichtenlage dünn. Für Aufsehen sorgte die Nachricht, dass Kinder Morgan seine bisher als eigenständige Firmen geführten Geschäftseinheiten in einem 70 Milliarden US-Dollar schweren Kraftakt unter dem Konzerndach vereinen wird. Um die Struktur seines Pipeline-Imperiums zu verschlanken, will Konzernchef Richard Kinder bis Jahresende alle Anteile aufkaufen und bündeln. Im Frühhandel gewannen die Anteilsscheine von Kinder Morgan über sieben Prozent und standen mit deutlichem Abstand an der Spitze des S&P-500.