US-Börsen schließen gut behauptet

Die New Yorker Börse hat am Mittwoch gut behauptet geschlossen. Der Dow Jones befestigte sich um 0,12 Prozent auf 16.976,24 Punkte. Der S&P-500 Index schloss 0,07 Prozent im Plus, der Nasdaq Composite ermäßigte sich um 0,02 Prozent.

Nach der jüngsten Rekordjagd bewegten sich die US-Börsen kaum vom Fleck. Viele Investoren dürften erst den am Donnerstag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht abwarten. Von dem Bericht werden auch mögliche Hinweise auf die Geldpolitik der US-Notenbank erwartet.

Die schon am Mittwoch veröffentlichten Daten des privaten Arbeitsvermittlers ADP waren zwar überraschend gut ausgefallen, bewegten die Börsen aber kaum. Wie ADP mitteilte, war die Zahl der Stellen im Privatsektor im Juni um 281.000 gestiegen. Das ist der stärkste Zuwachs seit November 2012. Die ADP-Daten gelten als Vorindikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht.

Schwächster Wert im Dow waren die Aktien von JPMorgan mit einem Minus von 1,04 Prozent. Vorstandschef Jamie Dimon, einer der mächtigsten Banker der Vereinigten Staaten, ist an Kehlkopfkrebs erkrankt. "Die gute Nachricht ist, dass die Prognose meiner Ärzte exzellent ist. Der Krebs wurde früh entdeckt und ist heilbar", schrieb er Mitarbeitern und Aktionären. Dimon steht seit achteinhalb Jahren an der Spitze der größten US-Bank und steuerte das Geldhaus ohne große Blessuren durch die Finanzkrise.

Erstmals seit dem Börsengang am vergangenen Donnerstag gaben die Papiere des Actionkamera-Herstellers GoPro nach. Sie büßten 13,85 Prozent auf 42,04 Dollar ein, nachdem sie allerdings bis zum Vortag ihren Wert verdoppelt hatten.

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