US-Börsen zur Eröffnung einheitlich tiefer
Die Stimmung im Dienstleistungssektor in den USA hat sich weiter verbessert. Im Juli stieg der Einkaufsmanagerindex des ISM-Instituts um 2,7 auf 58,7 Punkte. Damit erreichte das Barometer den höchsten Stand seit fast 9 Jahren. Auch Analysten hatten nicht mit diesem Wert gerechnet. Auch die Industrieaufträge im Juni stiegen stärker als erwartet. Die Bestellungen legten um 1,1 Prozent zu und damit mehr als der prognostizierte Zuwachs um 0,6 Prozent. Die Verbesserung der Konjunkturdaten wird laut Händlern auch kritisch betrachtet, da eine baldige Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed befürchtet wird.
Unter den Einzelwerten rückten allen voran die Titel von AIG in den Fokus der Investoren. Zum Abschluss seiner turbulenten Zeit als AIG-Chef konnte Robert Benmosche noch einmal einen ordentlichen Gewinnanstieg verkünden. Das in der Finanzkrise am Rande des Ruins gestandene Versicherungsunternehmen konnte im zweiten Quartal unterm Strich mit 3,1 Mrd. Dollar um 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum verdienen. Die AIG-Aktien konnten sich dennoch nur schwer behaupten und verzeichneten ein Minus von 1,07 Prozent.
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