US-Börsen zur Eröffnung etwas schwächer

Die US-Börsen haben am Dienstag kurz nach Handelsbeginn etwas schwächer tendiert. Bis gegen 15.50 Uhr fiel der Dow Jones Industrial Index um 0,55 Prozent auf 15.526,89 Zähler. Der S&P-500 Index verlor 0,33 Prozent auf 1.701,43 Zähler. Der Nasdaq Composite Index verringerte um 0,32 Prozent auf 3.680,96 Einheiten.

Bereits am Montag hatten sich die Standardindizes nach den Rekordständen aus der Vorwoche eine Atempause gegönnt. Die Anleger halten sich aktuell vor einer Rede von US-Notenbankmitglied Charles Evans zurück, sagten Börsianer. Der Präsident der regionalen Notenbank von Chicago könnte weitere Hinweise dazu liefen, wann die Fed ihre ultralockere Geldpolitik zur Stützung der Konjunktur drosselt und damit auch dem Aktienmarkt etwas Liquidität entzieht.

In Fokus rückten erneut auch aktuelle Konjunkturdaten: Das Defizit in der amerikanischen Handelsbilanz hatte sich im Juni überraschend stark eingegrenzt und war auf den tiefsten Wert seit fast vier Jahren gefallen, wurde vor Sitzungsbeginn bekannt.

Unter den Einzelwerten zogen die Aktien der Washington Post um 5,19 Prozent auf 598,23 Dollar an. Amazon-Chef Jeff Bezos blättert 250 Millionen Dollar für die "Washington Post" hin. Er übernimmt ein Blatt, das seit Jahrzehnten das politische Geschehen in den Vereinigten Staaten mit prägt.